An „Remembrance Sunday“

Prinz Harry bricht uralte Militär-Regel

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Alle brav rasiert - außer der Prinz Harry. Dafür erntete er einiges an Kritik.

Wirbel gibt es derzeit im Vereinigten Königreich um Prinz Harry. Am „Remembrance Sunday“ soll er eine jahrhundertealte Regel gebrochen haben. 

London - Prinz Harry soll eine Regel des britischen Militärs gebrochen haben, die seit Jahrhunderten in Vereinigten Königreich etabliert ist. Am Gedenktag für die britischen Opfer des Ersten Weltkrieges präsentierte sich der Prinz bei einer Amtshandlung nämlich unrasiert. 

Auch wenn der 33-Jährige das Militär bereits im Jahre 2015 verließ, sorgte sein Auftreten am Centotaph in London für eine Menge Aufregung. „Prince Harry hat uns alle enttäuscht. Für Bärte gibt es in dieser Kavallerie keinen Platz. Für so einen wichtigen Tag, hätte er den Bart abrasieren sollen“, zitiert die Daily Mail ein Mitglied des Elite-Regiments. 

Prinz William und Prinz Andrew hielten sich ganz brav an die Regeln und erschienen frisch rasiert zu der öffentlichen Veranstaltung vergangenen Sonntag. Eigentlich erlaubt das britische Militär einen stehenden Bart nur in wenigen Fällen, nämlich wenn ein Soldat an einer Hautkrankheit leidet oder aus religiösen Gründen nicht auf den Bart verzichten kann. Die Tradition zeigt aber: In der königlichen Garde nahm bisher noch niemand diese Sonderregelung in Anspruch. 

Zur Zeit konzentriert sich Harry auf Wohltätigkeitsarbeit, andere royale Verpflichtungen und natürlich auf seine Freundin Meghan Markle. Da können solche Regelungen schon mal schnell untergehen. Spätestens wenn es zur Verlobung mit der Schauspielerin kommt, haben alle diesen kleinen Eklat sicherlich vergessen. Auch Herzogin Meghan selbst sorgt mit einer Schmuddelszene aus ihrer Zeit als Schauspielerin für einen Skandal.

nb

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