Pastewka führt weihnachtliche Geschenke-Listen

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Bastian Pastewka und Anke Engelke als das penetrant-fröhliche Volksmusik-Moderatoren-Paar “Wolfgang und Anneliese“

Berlin/Hamburg - Bastian Pastewka (37), Komiker und Parodist, liebt Weihnachten - auf seiner Geschenke-Liste stehen 70 Menschen.

Der Komiker sieht sich als “guter Schenker“ (“Ich führe sogar Listen, in denen ich verzeichne, was ich letztes und vorletztes Jahr verschenkt habe“): “Ich finde noch am 23. verrückte Sachen und verschenke diese an manche sogar mit Preisschild und Datum dran, damit sie sehen: Oh Mensch, für mich hat er sich kurz vor knapp noch mal in die voll besetzte Fußgängerzone geworfen.“

Ich glaube nicht an den Weihnachtsmann. Es gefällt mir aber, dass man einfach einmal im Jahr sagt: Gut, jetzt haben wir alle eine internationale Pause, die wir mit Geschenken oder mit Silvester feiern. Diese Zeit zwischen dem 20. Dezember und dem 10. Januar, da halte ich den Schnabel und mache gar nichts“, sagte er dem “Tagesspiegel“ (Sonntag). Es sei seine kreativste Zeit im Jahr.

Von frommen Predigten hält der Komiker nicht viel: “Diese Ansprachen rund um Weihnachten haben mich schon immer genervt, speziell wenn jemand denkt, bloß weil er eine Soutane anhat, müsse man ihm zuhören.“ Kirchenleute müssten ihm erstmal “nachweisen, dass ich zu viele Geschenke kaufe und mich zu wenig engagiere“.

TV-Klassikern “zwischen den Jahren“ wie “Stars in der Manege“ kann Pastewka nichts abgewinnen: “Zirkus - das habe ich noch nie verstanden. Und mit Prominenten erst recht nicht.“ Ungern wäre er da selber Gast. “Da muss ich am Ende zwischen Sonya Kraus und Veronica Ferres mit fünf Pinguinen im Kreis laufen“.

Am Freitag (18.12.) ist Pastewka um 20.15 Uhr zusammen mit Anke Engelke als “Wolfgang und Anneliese“ in der Marianne-und-Michael-Parodie “Fröhliche Weihnachten“ zu sehen. Unter anderem wird er darin Gunther Emmerlich, Cindy aus Marzahn und Schlagersänger Michael Wendler parodieren. Das Original im ZDF, “Weihnachten mit Marianne und Michael“ (24.12., 20.15 Uhr), zeichnet Pastewka nach eigenen Worten auf (“schon im Juli programmiert!“): “Ich will doch wissen, was haben die sich dieses Jahr wieder nicht ausgedacht.“

dpa

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