Ottfried Fischer über seine Trennung

Ottfried Fischer bedauert, seiner Familie weh getan zu haben.

München - Ottfried Fischer, vor allem bekannt als "Bulle von Tölz", hat die Umständer der Trennung von seiner Familie bedauert. Der Schauspieler fühlt sich inzwischen aber wieder besser.

TV-Star Ottfried Fischer bedauert, dass er mit der Trennung seiner Ehefrau Renate und den beiden Töchtern Schmerz bereitete. “Auch ich habe andere verletzt, ohne es explizit zu wollen. Aber davor ist doch keiner gefeit“, sagte der 56-Jährige der Illustrierten “Bunte“. “Aber ohne diese Dinge, die passiert sind - Verletzungen, die mir leidtun, die Renate und den Kindern gegenüber nicht in Ordnung waren - was dabei rausgekommen wäre, wäre vielleicht schlimmer gewesen.“

Ottfried Fischer: Seine Karriere in Bildern

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Fischer hatte sich vor vier Jahren nach einer Affäre von seiner Frau getrennt und ist seit sechs Monaten mit seiner Freundin Simone liiert. Mit einer Scheidung hat es Fischer nicht eilig. “Ändern müsste man diesen Zustand nur, wenn er stört. Trennung ist Trennung“, sagte der Schauspieler und Kabarettist. Dankbar stelle er fest, dass seine Töchter - sie sind laut “Bunte“ 14 und 18 Jahre alt - ihm das Gefühl geben, ihn “trotz allem“ zu mögen. “Ich war halt immer mehr der Ernährer als der Erzieher“, sagte er. “Erst jetzt, wo ich zur Ruhe gekommen bin, frage ich mich, ob ich ein besserer Vater hätte sein können.“

Dass er vor zwei Jahren seine Parkinson-Erkrankung öffentlich machte, war für Fischer nach eigenen Angaben wie eine Befreiung. Er brauche nicht mehr “die Hälfte vom Kopf fürs Vertuschen“. Auch jetzt sage niemand, dass er wegen seiner Krankheit nicht mehr arbeiten dürfe. “Ich werde genauso gemessen wie andere Kollegen, das heißt: Die Quote muss stimmen.“

DAPD

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