"Ihr müsst in meine Augen sehen!"

Miley erklärt Nacktritt auf der Abrissbirne

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Miley Cyrus mit ihrem neuen Markenzeichen: Der rausgestreckten Zunge

Los Angeles - Das Video mit der splitterfasernackten Miley Cyrus auf einer Abrissbirne hat für viel Kopfschütteln gesorgt. Jetzt erklärt uns die 20-Jährige, dass es dabei um etwas ganz anderes geht.

So ein Blödsinn, dachten sich viele, als sie im Video zur Single "Wrecking Ball" Miley Cyrus nur mit Stiefeln bekleidet auf einer Abrissbirne reiten sahen. Andere werden den textilfreien Anblick stillschweigend genossen haben, ohne sich allzu viele Gedanken über eine mögliche tiefere Bedeutung des Clips zu machen. Beide Parteien zusammen haben den Clip 19,3 Millionen Mal in den ersten 24 Stunden seiner Veröffentlichung angeklickt und so für einen neuen Rekord gesorgt. Jetzt erklärt die 20-Jährige: Es geht in dem Video überhaupt nicht darum, dass sie nichts anhat. "Man muss über die Nacktheit hinweg und mir in die Augen sehen. Dann erkennt man, dass ich viel trauriger bin, als der Song klingt", sagt die 20-Jährige treuherzig in einem Interview mit dem New Yorker Sender z100.  

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In die Augen sehen? Gar nicht so einfach, werden die sagen, die der simulierte Oralverkehr mit einem Vorschlaghammer, die knackige Kehrseite von Frau Cyrus und ihr nur äußerst knapp verdeckter Busenablenkt. Doch "wenn man mal das Offensichtliche ignoriert und seine Fantasie spielen lässt, erkennt man meine Verletzlichkeit", verspricht der ehemalige Disney-Star. Die Dreharbeiten seien eine sehr emotionale Erfahrung gewesen, fügt sie hinzu.

Die Fans laufen Miley weg

Ob der ehemalige Disney-Liebling traurig dreinblickende Teddybären in der Öffentlichkeit sexuell belästigt (wie bei den diesjährigen MTV Video Music Awards), behinderte Menschen zur Freakshow degradiert (wie beim Auftritt in der ProSieben-Show "Schlag den Raab") oder eben unanständige Dinge mit schweren Bauwerkzeugen anstellt - mit ihren geradezu verzweifelten Versuchen, sich ein "erwachsenes" Image zuzulegen, scheint Miley es langsam zu übertreiben, denn die Fans wenden sich immer mehr ab von dem einstigen Idol. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage von Celebrity DBI, einem unabhängigen US-Marktforschungsindex, der Promis unter anderem nach ihrer Beliebtheit bewertet.

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Demnach sagen 35 Prozent der 13- bis 17-Jährigen - also mehr als jeder Dritte -, dass sie die ehemalige "Hannah Montana"-Darstellerin überhaupt nicht mögen. Ganze 43 Prozent - also fast die Hälfte - aller 18- bis 24-Jährigen sehen das genau so, berichtet die "Huffington Post". Damit ist klar: Die Hauptzielgruppe bricht der singenden Skandalnudel rasant weg. Während sie sich im Dezember 2010 noch in den Top 3 der einflussreichsten VIPs behauptete, fand sie sich im August 2013 im unteren Fünftel des gleichen Rankings wieder.

Vater verteidigt Miley

Vater Billy Ray, selbst erfolgreicher Country-Sänger, verteidigte das Nackt-Video seiner Tochter bei Twitter: „Versuchen, zu tippen, zu tweeten, mit dem Hintern zu wackeln und gleichzeitig nackt auf einer Abrissbirne zu schaukeln, während man einen Hammer herumträgt, ist echt schwierig.“

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Er ist überzeugt: "Es ist vollkommen egal, ob sie Jeans und ein Holzfällerhemd, einen Smoking oder eine Nonnentracht angehabt hätte. Der Song ist klasse und zeigt ihre Gott gegebenen Talente." Und damit meinte er ihre Stimme. Für die meisten dürften trotzdem die nackten Talente der Miley Cyrus im Vordergrund stehen.

hn

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