First Lady wegen Wirtschaftskrise sparsam?

Wirbel um Michelle Obamas Wahl-Kleid

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Modische Familie: Michelle Obama in einem (bereits getragenen!) Kleid von Star-Designer Michael Kors. Ebenfalls top gestylt: Die Töchter Malia (l.) und Sasha.

Washington - Der US-Wahlkampf ist vorbei. Doch es gibt neue Diskussionen rund um die Familie Obama. Der Grund ist das Kleid, das die First Lady am Abend des Triumphs an der Seite ihres Mannes trug.

Sie hat es schon wieder getan: Am Abend des großen Wahlerfolges ihres Mannes erschien Michelle Obama in einem Kleid, das sie schon mindestens zweimal getragen hat. Das rote Brokatkleid von Designer Michael Kors kombinierte sie mit einer schwarzen Strickjacke. „Wenn es etwas gibt, was Michelle noch lieber mag als ein schönes Outfit von Narciso Rodriguez, ist es, ein Kleid mehrmals zu tragen“, kommentierte die Huffington Post.

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Seit der ersten Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten im November 2008 gilt seine Frau Michelle weltweit als Mode-Ikone - oft verglichen mit Jackie Kennedy. Am Wahlabend vor vier Jahren überraschte sie mit einem extravaganten rot-schwarzen Kleid von Narciso Rodriguez, einem jungen New Yorker Designer, der auch ihren Mann im Wahlkampf unterstützt hatte.

In den folgenden Jahren wählte sie immer wieder Outfits von bis dato unbekannten Modeschöpfern, und sie trug sogar Mode von der Stange! Das Signal war eindeutig: Es muss nicht immer einer der etablierten Designer sein, man kann stylish sein, ohne viel Geld auszugeben. Mittlerweile widmen sich diverse Webseiten allein Michelle Obamas Modestil.

Dass sie jetzt erneut das Kleid von Michael Kors trug, dürfte kein Zufall gewesen sein. Zum einen ist er einer ihrer bevorzugten Designer, außerdem setzte sie damit einen Trend fort, der sich durch den gesamten Wahlkampf gezogen hatte: Das Recyclen bereits getragener Kleidungsstücke und damit nach Ansicht von US-Modeexperten die Aussage: „Seht her, ich bin angesichts der Wirtschaftskrise sparsam und achte aufs Geld.“

Töchter machen Präsidentengattin modisch Konkurrenz

Die ersten Reaktionen im Internet geben ihr recht. „Michelle Obama atemberaubend wie immer“, twitterte beispielsweise fashionista.com. In einem anderen Beitrag des Kurznachrichtendienstes hieß es, die Präsidentengattin habe ein altes - und trotzdem reizendes - Kleid getragen. „Schön wie immer“, kommentierte ein Twitter-Nutzer unter dem Namen Speakeasy.

In dem Michael-Kors-Outfit zeigte sich Michelle Obama bereits Ende 2009 im Weißen Haus und im Sommer 2010 bei der Verleihung der Ehrenmedaille (Medal of Honor) an einen Soldaten, der in Afghanistan im Einsatz war. Auch damals trug sie dazu eine schwarzen Jacke und eine auffällige Brosche. Modisch Konkurrenz machten ihr am diesjährigen Wahlabend übrigens die beiden Töchter Sasha und Malia, inzwischen elf und 14 Jahre alt. Waren sie vor vier Jahren noch kleine Mädchen, sind sie jetzt elegante junge Damen geworden: Malia, mittlerweile fast so große wie ihre Mutter, kombinierte ein schwarzes Top mit einem leuchtenden blauen Rock und dazu einem rosa Gürtel. Sasha trug eine graue Bluse mit großer Schleife, dazu einen hellgrünen Rock im Batik-Look.

dapd

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