Merkel plaudert aus dem Nähkästchen

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Joachim Sauer, der Ehemann der Bundeskanzlerin, bei einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2009.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel gewährt im Wahlkampf- Endspurt zunehmend Einblicke in ihr Privatleben.

So macht sich die CDU-Politikerin in der Bild am Sonntag Gedanken über das Altern. “Sich selbst hält man ja immer für relativ jung. Alt sieht man nur aus der Perspektive der Jüngeren aus“, sagte die 55-Jährige dem Blatt. “Ab und zu sollte man sich das vergegenwärtigen, um das Leben genießen zu können.“

Auf die Frage, wie oft sie den etwa eineinhalb Jahre alten Enkel Kasimir sieht, sagte Merkel: “Wenn die Söhne meines Mannes ihren Vater sehen wollen, kommen sie jederzeit vorbei. Häufig bin ich dann auch da und freue mich, wenn Kasimir dabei ist.“ Von dem Eineinhalb-Jährigen werde sie aber noch nicht “Oma“ genannt: “Beim Sprechen geht es bei ihm noch durcheinander.“

Über ihren Ehemann Joachim Sauer sagte Merkel der Welt am Sonntag: “Ohne ihn könnte ich den Job gar nicht machen.“ Er unterstütze sie natürlich, “nur nicht immer öffentlich so sichtbar“. Der Chemie-Professor tritt nur selten mit ihr zusammen in Erscheinung. “Als seine Frau bin ich sehr stolz darauf, dass er ein erfolgreicher Wissenschaftler ist“, sagte Merkel dem Blatt.

dpa

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