Madonna: Jüdische Mystik veränderte ihr Leben

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Madonna will im Rahmen ihrer “Sticky & Sweet“-Welttournee nach Israel zurückkehren und in Tel Aviv auftreten.

Tel Aviv - US-Pop-Diva Madonna (50) hat am Freitag israelischen Zeitungslesern berichtet, wie sie die jüdische Mystik entdeckte.

“Plötzlich fielen alle Puzzleteile auf ihren Platz“, schrieb sie in einem Gastbeitrag für die auflagenstärkste Zeitung “Yediot Ahronot“. Vor 14 Jahren habe sie ihren ersten Kabbala- Unterricht genommen. “Im selben Moment wusste ich, dass mein Leben nicht mehr wie vorher sein würde. Alle meine Fragen über das Leben fanden eine Antwort, und ich stellte fest, ich hatte endlich eine Glaubenslehre oder eine Philosophie gefunden, die Wissenschaft und Spiritualität in sich vereinigte“, schrieb die Sängerin.

“Ich fing an zu begreifen, dass reich und berühmt zu sein mir keine dauerhafte Befriedigung verschaffen konnte und dass das nicht das Ende der Reise sein konnte. Es war der Anfang der Reise.“

Die jüdische Kabbala hat ihre Wurzeln in der Antike. Sie spekuliert über das Wesen von Natur und Göttlichkeit, über die Schöpfung, die Herkunft und das Schicksal der Seele und die Aufgabe des Menschen. Obwohl sie keine Jüdin ist, nahm Madonna den jüdischen Namen Esther an. 2004 unternahm sie zusammen mit anderen Kabbala- Anhängern eine viel beachtete Pilgerreise nach Israel. Im September will sie im Rahmen ihrer “Sticky & Sweet“-Welttournee nach Israel zurückkehren und in Tel Aviv auftreten.

dpa

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