Karriere-Sprungbrett GZSZ

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Die aktuellen Darsteller feiern in der Jubiläumsfolge.

Köln - Deutschlands erfolgreichste Seifenopfer ist nun volljährig. GZSZ feiert 18. Geburtstag. Für welche ehemaligen Darsteller die Erfolgsserie das Karriere-Sprungbrett war.

„GZSZ“, Mo. – Fr., 19.40 Uhr, RTL

Am 11. Mai 1992 lief bei RTL die erste Folge von Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Damals waren nur 1,91 Millionen Zuschauer dabei, derzeit sind es regelmäßig um die 4,5 Millionen. In der Jubiläumsfolge 4489 liegen Glück und Unglück nah beeinander. Und selbst wenn es die Soap eines Tages nicht mehr geben sollte: Mehrere Darsteller werden weiter präsent sein. GZSZ war Karriere-Sprungbrett für Schauspieler und Moderatoren, wie wir hier anhand einiger Beispiel zeigen.

GZSZ: Welche Stars dort berühmt wurden

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Interview mit dem Urgestein Wolfgang Bahro

Wolfgang Bahro (49) ist ein Urgestein von GZSZ. Der Berliner spielt seit Folge 187 den Serien-Fiesling Jo Gerner.

Herr Bahro, warum sind Sie der Serie treugeblieben?

Wolfgang Bahro: Weil es mir seit Jahren Spaß macht, so eine Rolle zu spielen. Ich habe einen Mordversuch überstanden, war querschnittsgelähmt, habe krumme und auch gerade Geschäfte gemacht… Am Anfang hat man mich übrigens unter falschen Voraussetzungen geholt. Jo Gerner sollte ein charmantes Schlitzohr sein, ist aber ein ekliges Arschloch.

Haben Sie zwischendurch mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören?

Bahro: Ich habe öfter darüber nachgedacht, wenn Geschichten nicht so perfekt liefen. Zum Beispiel hatte Gerner, als er mit Barbara Graf zusammen war, einen Angestellten nach Hause eingeladen. Gerner sollte seine Frau schlecht behandeln. Da habe ich gesagt: „Gerner ist kein Sadist. Ich weigere mich, es so zu spielen.“ Dann ist diese Szene umgeschrieben worden.

Wie hat sich „GZSZ“ aus Ihrer Sicht in den vergangenen 18 Jahren entwickelt?

Bahro: Eigentlich nur positiv. Die Serie hat sich um 200 Prozent verbessert. Damals haben noch die Wände gewackelt, wenn Türen zufielen. Gedreht wird noch immer im Videoformat, es sieht aber aus wie ein Spielfilm. Es wird auch viel mehr Wert auf die Qualität der Schauspieler gelegt. Insgesamt hat sich vieles zum Guten gewandelt.

Interview: LW.

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