Jetzt kann Gunter Sachs beerdigt werden

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Gunter Sachs kann jetzt beerdigt werden.

Berlin - Vier Tage nach seinem Selbstmord hat die Staatsanwaltschaft den Leichnam von Gunter Sachs freigegeben. Jetzt kann die Familie ihn beerdigen. Die Trauerfeier soll für Freitag geplant sein.

Der Leichnam von Gunter Sachs ist zur Beerdigung freigegeben worden. „Alle rechtsmedizinischen Untersuchungen wurden vollzogen. Das ist üblich, wenn jemand so aus dem Leben scheidet“, sagte der leitende Staatsanwalt des Berner Oberlandes, Hans-Peter Schürch, der Bild-Zeitung. Medienberichten zufolge wird der Fotograf am Freitag, 13. Mai, im engsten Familienkreis im Berner Oberland beerdigt.

Sachs war am vergangenen Samstag tot in seinem Haus in Gstaad in der Schweiz gefunden worden. Er hat sich aus Angst vor der Alzheimer-Krankheit das Leben genommen. Laut seinem von der Familie veröffentlichten Abschiedsbrief schrieb der 78-Jährige, durch die Lektüre „einschlägiger Publikationen“ habe er erkannt, dass er „an der ausweglosen Krankheit A.“ leide. Damit meinte er offensichtlich Alzheimer.

Gunter Sachs: Bildre aus seinem Leben

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Die Beisetzung von Sachs soll am Freitag im engsten Familienkreis stattfinden. Der Ururenkel des Opel-Gründers Adam Opel war seit 1969 in dritter Ehe mit der Schwedin Mirja Larrsson verheiratet. Sie soll Medienberichten zufolge zum Zeitpunkt des Selbstmordes auf Reisen gewesen sein. Aus der Verbindung mit Mirja stammen die Söhne Christian Gunnar (geboren 1971) und Claus Alexander (1982), aus erster Ehe hatte Sachs den 1955 geborenen Sohn Rolf.

dapd

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