"Ich hatte Angst vor Patrick, wenn er betrunken war"

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Patrick Swayze mit seiner Frau Lisa Niemi

London/Los Angeles - Drei Jahrzehnte stand sie ihm zur Seite. Auch als Patrick Swayze todkrank war, hielt seine Ehefrau Lisa Niemi zu ihm. Jetzt plaudert sie Schockierendes aus dem gemeinsamen Privatleben aus.

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Er war ein Star. Einer, dem die Frauen zu Füßen lagen - nicht zuletzt wegen seiner legendären Tanzeinlagen in "Dirty Dancing". Doch Patrick Swayze hatte auch dunkle Charakterzüge. Eigenschaften, die er vor der Öffentlichkeit versteckte und nur seiner Frau Lisa Niemi bekannt waren. Die hat die 53-Jährige nun recht offenherzig in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Times" ausgeplaudert.

Beispielsweise, dass Swayze mit seinem schwindenden Ruhm nicht klar kam: "Er setzte sich selbst unter Druck. Erfolg macht vieles leichter im Leben, aber es ist schwer, sich an der Spitze zu halten. Er musste für jede Rolle kämpfen, die er haben wollte", sagte Swayzes Witwe der "Times". Oder, dass Swayze "prüde" war. Sie habe ihn nie als sexy wahrgenommen, sei nach der Hochzeit von seiner Schönheit überrascht worden. "Er wollte nie als Sexsymbol betrachtet werden, das war ihm zu oberflächlich".

Swayze griff zur Flasche - und veränderte sich: "Das Schlimmste an ihm war das Trinken. Eigentlich war er der liebste Mensch auf Erden, aber das änderte sich schlagartig, wenn er Alkohol trank. Mensch und Tier hätten dann verletzt werden können. Es war nicht gut, in solchen Momenten bei ihm zu sein", bekannte seine Witwe nun.

Schlug er sie? "Nein, aber seine Gefühlslage war unvorhersehbar" sagte seine Witwe. Und: "Ja, ich hatte Angst vor ihm". Einmal, da habe sie es nicht mehr ausgehalten und ihn verlassen. Doch nicht bei Tag: "Er hätte mir die Autoreifen zerschossen, wenn er das mitbekommen hätte. Deshalb ging ich nachts".

Später kehrte Lisa Niemi zu Swayze zurück, der vergangenes Jahr an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben war: "Jeder, der in einer Beziehung lebt, weiß, dass Vertrauen das Wertvollste ist und geschützt werden muss. Aber das Vertrauen wird auf die Probe gestellt".

bst

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