Kampagne für entführte Mädchen

"Expendables" fordern: "Bring back Our Girls"

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Dolph Lundgren, Regisseur Patrick Hughes, Harrison Ford, Kelsey Grammer, Wesley Snipes, Sylvester Stallone, Ronda Rousey und Mel Gibson setzen sich für die Freilassung der über 200 nigerianischen Schülerinnen ein.

Cannes - Harte Männer zeigen Herz: Beim Filmfest von Cannes haben sich die Stars des Action-Films "Expandables 3" für die Freilassung der in Nigeria verschleppten Schulmädchen eingesetzt.

Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Harrison Ford, Antonio Banderas, Mel Gibson und Wesley Snipes unterstützten demonstrativ am Sonntagabend die internationale Kampagne für die mehr als 200 Schülerinnen, die von der islamistischen Gruppe Boko Haram entführt wurden. Die Darsteller des Films "The Expendables 3", darunter auch Dolph Lundgren, Kelsey Grammer, Ronda Rousey sowie der Regisseur des Streifens, Patrick Hughes, hielten Schilder in die Kameras, auf denen der Slogan der Kampagne "#BringBackOurGirls" zu lesen war.

Auch Schauspielerin Salma Hayek macht bei der Kampagne mit.

Zuvor hatten am Samstagabend in Cannes bereits die mexikanische Schauspielerin Salma Hayek und ihre französische Kollegin Julie Gayet die Freilassung der Mädchen gefordert. In Cannes unterstützten sie damit als erste Prominente die weltweite Kampagne für die Mädchen.

Die radikalislamische Gruppierung Boko Haram hatte Mitte April eine Schule in der Stadt Chibok im nordostnigerianischen Bundesstaat Borno überfallen und 276 Schülerinnen verschleppt. Mehrere Mädchen konnten sich befreien, noch immer werden aber 223 von ihnen an einem unbekannten Ort festgehalten.

afp

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