Gefahr im Dickicht

Schwarzer Panther fällt mitten im Wald über Frau und ihren Labrador-Rottweiler-Mix her

In England wurde ein Hund von einem Tier angegriffen, dass zwei- bis dreimal so groß war wie der Rüde. Könnte es sich um einen Schwarzen Panther handeln?

  • Unbesorgt ging eine Frau aus Großbritannien mit ihrem Hund im Wald spazieren, ließ das Tier wie gewöhnlich von der Leine.
  • Doch dann folgte der Schockmoment - ihr Labrador-Rottweiler-Mix wurde von einem anderen Tier angegriffen, welches deutlich größer war.
  • Laut der jungen Mutter handelte es sich dabei um einen schwarzen Panther.

Corby - Eine wahrlich gruselige Vorstellung! Dass man bei einem Spaziergang im Wald durchaus auf das ein oder andere Tier trifft, ist in der freien Natur natürlich nicht verwunderlich. Doch so manchen Exemplaren sollte lieber aus dem Weg gegangen werden, da sie durchaus gefährlich sind. Wieder andere Tiere vermutet man maximal im Zoo, aber nicht in heimischen Wäldern - so wie der Schwarze Panther, der in Großbritannien einen nicht angeleinten Hund im Wald attackiert haben soll.

Vermeintlicher Schwarzer Panther in Wald in Großbritannien: Hund von Klaue verletzt

Die Mutter Kayleigh Holmes (31) ging ohne Hintergedanken mit ihrem Ehemann Adam (39) und den drei Kindern im Wald spazieren, berichtet die britische Daily Mail. Ein ganz normaler Sonntag, die Familie ahnte nichts Schlimmes. Mit dabei war auch der Familienhund Loki - ein Labrador-Rottweiler-Mix mit schwarzem Fell. Wie gewohnt ließen sie den Rüden von der Leine, sodass er sich im sonst sicheren Wald so richtig austoben konnte. Doch plötzlich vernahmen sie ein Knurren und konnten ihren Augen nicht trauen, als sie dem Geräusch folgten.

Ein Hund ist in Großbritannien womöglich von einem Schwarzen Panther angegriffen worden.

Laut eigener Aussage erblickte der Vater plötzlich ein „Biest“, welches den Hund mit seiner Tatze attackierte. Die Familie ist sich sicher: Bei diesem Tier handelt es sich um einen Schwarzen Panther. Denn obwohl Loki selbst eine stattliche Größe hat, soll das katzenähnliche Tier „zwei- oder dreimal“ so groß wie der Familienhund gewesen sein und funkelnd-gelbe Augen gehabt haben. In dem Schockmoment warf der Familienvater einen Baumstamm undverschreckte den angeblichen Schwarzen Panther damit.

„Loki ist nicht mehr derselbe“ - Hund nach Schwarzer-Panther-Attacke verstört

Unverletzt blieb der Hund bei dieser gefährlichen Attacke aber nicht, eine lange Schnittwunde befindet sich zwischen seinen Augen. „Es war ein massives Etwas und mir fällt kein anderes Tier ein, das es sonst sein könnte“, erklärt Kayleigh Holmes laut Daily Mail.

Auch der Hund scheint von dieser Begegnung nachhaltig verstört: „Loki ist seit dem Vorfall nicht mehr derselbe“, gibt die dreifache Mutter an. „Es war eine beängstigende Erfahrung und ich werde den Hund nicht mehr dorthin zurückbringen.“ Die besorgte Tierhalterin hat es sich nun auch zur Aufgabe zu machen, andere Tierbesitzer vor der Panther-Gefahr aus dem Wald zu warnen.

Schwarzer Panther in Großbritannien: Nicht die erste Großkatzen-Sichtung in der Umgebung

Aus diesem Grund rief Kayleigh Holmes die Polizei in ihrer Heimatstadt Corby in Großbritannien an und klärte die Beamten über den Vorfall auf. Während viele an der Panther-Theorie zweifeln und vermuten, dass nur eine Katze den Hund angefallen hat, ist die Polizei alarmiert. Der Grund: Es gab bereits mehrere Großkatzensichtungen in der Umgebung. Es scheint also nicht das erste Mal zu sein, dass Bürger in Northamptonshire und Rutland vermeintliche Panther gesehen haben wollen.

Die offizielle Eisenbahngesellschaft „Stapleford Railway“ in dem Gebiet hat derweil Warnungen an Hundehalter herausgegeben, sodass diese nicht mehr mit unangeleinten Hunden spazieren gehen sollten.

Schwarzer Panther: Leopard oder Jaguar versus Hund? Es bestehen Zweifel

Bei dem Schwarzen Panther handelt es sich gar nicht um eine eigene Tierart, da es sich um Leoparden oder Jaguar handeln kann. Zentral für die Einordnung ist die schwarze Fellfarbe, die dem Tier das charakteristische Aussehen gibt. Europäische Gefilde gehören aber nicht unbedingt zu dem Verbreitungsgebiet des Schwarzen Panthers - es ist also fraglich, was für ein Tier wirklich den Hund Loki attackierte.

Kürzlich hat eine Python einen Hund bei lebendigem Leibe gefressen - und die Besitzerin muss alles ansehen, berichtet extratipp.com*. Doch auch Hunde können zu Tätern werden. In Braunschweig griff kürzlich ein Horror-Hund eine Joggerin in einem Park an. In Indien einem frei laufenden Hund mit offenen Armen entgegenzulaufen kann den Tod bedeuten. Besonders grausam zeigte sich die Gefahr durch Streunern an einem zerfetzen 55-Jährigen, wie extratipp.com* berichtet. Passend zum Thema: Hund völlig gesund eingeschläfert - diese Begründung liefert Besitzerin.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Robert Günther dpa

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