Auch Breaking Bad nominiert

Emmy erstmals an Internetserie?

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Kevin Spacey als Francis "Frank" J. Underwood und Robin Wright als seine Ehefrau Claire Underwood in einer Szene der Internetserie "House of Cards".

Los Angeles - Den wichtigsten Fernsehpreis der Welt könnte in diesem Jahr eine Produktion gewinnen, die nie im Fernsehen lief. Dabei handelt es sich um die hochklassige Polit-Serie "House of Cards".

Zu den Nominierten der Emmys, die am Sonntagabend (Ortszeit, 2.00 Uhr Montagmorgen deutscher Zeit) in Los Angeles vergeben werden, gehört das für den Onlinedienst Netflix produzierte Politikdrama „House of Cards“. Die Serie mit dem zweifachen Oscar-Preisträger Kevin Spacey („American Beauty“) und der „Golden Globe“-Gewinnerin Robin Wright („Forrest Gump“) hatte bei Kritikern wie Publikum viel Lob gefunden.

„House of Cards“ ist neunmal nominiert und das gilt als Revolution, andere Serien können aber noch mehr der begehrten Emmys gewinnen. Die Horrorserie „American Horror Story: Asylum“ und das Fantasyspektakel „Game of Thrones“ gehen gemessen an der Zahl der Nominierungen als Favoriten ins Rennen - beide wurden 16 Mal genannt. Dahinter kommen die Kultkomödienserie „Saturday Night Live“ und der Fernsehfilm „Behind the Candelabra“ mit Michael Douglas über das Leben des Glamourpianisten Liberace.

Mit etwas Abstand folgt die Krimiserie „Breaking Bad“ mit 13 Nennungen. Die fünfte und letzte Staffel läuft gerade in den USA. Der mehrjährige Sieger „Mad Men“ und die Produktion „Downton Abbey“ sind jeweils zwölf Mal nominiert, der Vorjahressieger „Homeland“ 11 Mal. Ähnlich erfolgreich waren die Komödien „30 Rock“ (13) und „Modern Family“ (12). Die wichtigsten Fernsehpreise der Welt werden zum 65. Mal vergeben.

dpa

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