Schock vor großer Live-Show

DSDS (RTL): Xavier Naidoo weg - so geht es mit der Jury weiter

Ein Schock für DSDS-Fans: Xavier Naidoo ist nicht länger ein Teil der Jury! Jetzt stellt sich die Frage, wie es mit der Jury um Dieter Bohlen weitergeht.

  • Aktuell läuft die17. Staffel DSDS bei RTL
  • Xavier Naidoo war ein fester Bestandteil der Jury
  • Jetzt ist der Sänger nicht länger ein Teil der Castingshow

Köln - Am 14. März wird eine der ersten DSDS-Liveshows der diesjährigen Staffel bei RTL ausgestrahlt (DSDS (RTL): Sendetermine 2020 - Datum und Uhrzeiten der Casting-Show). Es soll einebeeindruckende Show mit tollen Gesangseinlagen und grandioser Stimmung werden. Doch jetzt wird das Event von einer schockierenden Nachricht überschattet: Xavier Naidoo (48) muss die Sendung verlassen (DSDS 2020 (RTL): Alle Informationen zur Jury, den Gewinnern und Skandalen).

Was die Hintergründe sind und wie es jetzt mit der Jury um Dieter Bohlen (66) (Dieter Bohlen - alle Infos über den DSDS-Juror, Sänger und Produzenten) weitergeht, berichtet *extratipp.

DSDS: Der Skandal um Sänger Xavier Naidoo

Der Soulsänger und DSDS-Jurist fiel schon des Öfteren wegen rechtspopulistischen Aussagen und kritischen Songtexten auf. Ein Blick auf die jüngste Vergangenheit von Xavier Naidoo zeigt deutlich, dass dies nicht sein erster Skandal ist:

  • „Ich bin ein Rassist“ - 1999: In einem Interview mit dem „Musikexpress“  sagt Xavier Naidoo, er sei Rassist und erklärt dann: „Aber ein Rassist ohne Ansehen der Hautfarbe. Ich bin nicht mehr Rassist als jeder Japaner das auch ist“. Weiter behauptete er „Japan werde bald vom Zorn Gottes getroffen“.
  • „Raus aus dem Reichstag“ - 2009: Die Zeile „Baron Totschild gibt den Ton an, und er scheißt auf euch Gockel“ kritisiert die jüdische Bankiersfamilie Rothschild, wofür Xavier Naidoo mit seinem Song„Raus aus dem Reichstag“ viel Kritik erntete.
  • Auftritt bei Reichsbürger-Demo - 2014: Am Tag der deutschen Einheit sprach der Sänger in einer Ansammlung von Reichsbürgern und Rechtspopulisten vor dem Berliner Reichstag und offenbarte Zweifel an der deutschen Verfassung.
Ein Duo, das es so schnell wohl nicht mehr zu sehen gibt: Dieter Bohlen und Xavier Naidoo

Nun wurde ein Videoaus dem Jahr 2018 veröffentlicht, in welchem der Sänger bedenkliche Aussagen über die gesellschaftliche Situation in Deutschland macht: „Ich habe fast alle Menschen lieb, aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt?“ Und: „Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden. Sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden und ihr steht seelenruhig nebendran.“

DSDS: Das sagt RTL zu dem Xavier Naidoo-Skandal

RTL und somit auch Dieter Bohlens DSDS-Team distanzierten sich direkt nach Erscheinen des Videos von den Aussagen des 48-Jährigen.

Naidoo wies die Rassismus-Vorwürfe auf seinem Facebook-Profil zwar zurück, ging jedoch nicht näher auf seine Aussagen ein.

Xavier Naidoo wehrt sich gegen die Anschuldigungen

Anscheinend habe der Sender ein klares Statement des Sängers gefordert, dieses jedoch nicht erhalten. Als Konsequenz wurde der Ex-DSDS-Jurist gefeuert: „Er bleibt dem Sender viele Antworten schuldig, zudem sind weitere Videos aufgetaucht, die in eine ähnliche Richtung gehen”, teilte der Sender über rtl.de mit.

DSDS: So geht es jetzt mit der Castingshow weiter

Laut rtl.de wird Xavier Naidoo am kommenden Samstag nicht mehr in der DSDS-Jury sitzen. „Sein Platz wird allerdings für die kommende Show nicht neu besetzt. Wir werden mit den drei verbliebenen Juroren in die Liveshows gehen“, heißt es weiter.

Eine ehemalige DSDS-Kandidatin spricht offen über Dieter Bohlen und enthüllt*, wie der Poptitan sich gibt, wenn die Kameras aus sind.

Somit werden die verbliebenen DSDS-Teilnehmer nur vor Dieter Bohlen, Oana Nechiti (32) und Pietro Lombardi (27) (DSDS (RTL): Alle Infos zu dem Ex-Paar Sarah und Pietro Lombardi) performen. 

DSDS am Samstag war voller Pannen. Jetzt kommt ein Aufreger ans Licht: Will RTL die Favoritin Chiara D'Amico etwa mundtot machen? Bilder der Liveshow werfen Fragen auf.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa & picture alliance / Uwe Anspach / dpa

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