Kandidaten auf dem Weg ins "Dschungelcamp"

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Brigitte Nielsen ist die bekannteste Kandidatin des "Dschungelcamps 2012".

Frankfurt - Es kann losgehen mit der nächsten Jagd auf Essens-Sterne, Kakerlaken und die Dschungelkrone: Die Mannschaft für die sechste Staffel des RTL-“Dschungelcamps“ ist komplett - und auf dem Weg nach Australien.

Es kann wieder losgehen mit der nächsten Jagd auf Essens-Sterne, Kakerlaken und die Dschungelkrone: Die Mannschaft für die sechste Staffel des RTL-“Dschungelcamps“ ist komplett - und auf dem Weg nach Australien. Ein bisschen nackte Haut, ein wenig für die ältere Zielgruppe, ein Rocker und ein wortkarger Ex-Fußballer. Es ist ein bunt gemischtes Team, das in den kommenden Wochen vor den Augen von Millionen TV-Zuschauern versuchen wird, dem fest eingeplanten Lagerkoller zu entgehen und die gefürchteten “Dschungelprüfungen“ zu überstehen. Und das alles für ein Holzzepter, eine Blütenkrone, einen Scheck und die kleine Chance auf ein Comeback.

Die Kandidaten, darunter der brasilianische Ex-Bundesligaprofi Ailton, Ex-Topmodel-Kandidatin Micaela Schäfer und “Momo“-Schauspielerin Radost Bokel, versammelten sich am Sonntagabend auf dem Frankfurter Flughafen mit schwerem Gepäck und Begleitung zum Abflug in den Busch. Die Ex-Frau von Sylvester Stallone, das frühere Model Brigitte Nielsen, soll dort dazustoßen, offiziell äußern will sich RTL dazu allerdings erst am (morgigen) Montag.

Immer wieder waren von den Kandidaten in der Abflughalle die Worte “Spaß“, “Abenteuer“, “tolle Zeit“ zu hören. Von Ekel zunächst keine Spur, von Zickenkrieg und Isolation auch nicht. Und nicht nur Ex-“TicTacToe“-Sängerin “Jazzy“ sieht in der Show auch eine “große und gute Fläche, um sich zu präsentieren“.

Endlos scheinende Minuten im Sarg mit allerlei Krabbeltier, eine Speisekarte voller Känguruhoden, Krokodilfüße und Nashornkäferlarven, und 24 Stunden lang verfolgt von Mikrofonen und Kameras - den meisten Kandidaten ist wohl bewusst, was da im Dschungel auf sie zukommt. “Ich habe eine Ranch in Brasilien, da habe ich mich gut vorbereitet, keine Bange“, versicherte ein eher schlecht gelaunter “Kugelblitz“ Ailton, einst Torschützenkönig der Bundesliga und “Fußballer des Jahres“.

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Sein künftiger Kollege in dem ungewöhnlichen Zeltlager, Jung-Schauspieler Rocco Stark, freut sich sogar: “Ich habe in Peking Skorpione gegessen und vieles, was ich gar nicht erkannt hab'.“ Dagegen schüttelt es Ex-Casting-Kandidatin “Kim Gloss“ alias Kim Debkowski (“Deutschland sucht den Superstar“) schon ein wenig. “Ich hab Angst vor den Viechern“, gibt sie freimütig zu. Da könnte sie sich mit TV-Moderatorin Ramona Leiß (ZDF-“Fernsehgarten“) zusammentun, die bekennt: “Ich bin von Natur aus keine Pfadfinderin.“

Andere dagegen haben keinen blassen Schimmer, was sie erwartet: “Ich habe keinen Fernseher und habe das “Dschungelcamp“ noch nie geguckt“, verrät Micaela Schäfer, besser bekannt als Nacktmodell und Kandidatin bei Heidi Klums “Germany's Next Topmodell“. Bislang habe sie nur gehört, dass man im “Camp“ mächtig an Kilos verliert: “Deshalb werde ich in den Tagen bis zum Start ordentlich zunehmen.“ Auch vor nackter Haut scheut sie sich - schon aus Berufsgründen - nicht: “Ich werde da sicherlich nicht im Wintermantel durch's Camp laufen. Und mal schauen, vielleicht duscht Brigitte Nielsen ja ein bisschen mit.“

Vom 13. Januar an müssen Ailton, Stark, Schäfer und die anderen acht mehr oder weniger prominenten Kandidaten maximal zwei Wochen lang in dem Lager im australischen Busch leben und dabei einige Prüfungen und Spiele absolvieren. Ziel ist der Thron und die Wahl zum Nachfolger des “Dschungelkönigs“ 2011, Peer Kusmagk (Sat.1-“Frühstücksfernsehen“, “GZSZ“). Und das vor Millionen von Zeugen: Die fünfte Staffel verfolgten nach RTL-Angaben im Schnitt 7,62 Millionen Menschen (Marktanteil 30,0 Prozent). Moderiert wird das “Camp“ auch in diesem Jahr von Sonja Zietlow und Dirk Bach.

dpa

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