Douglas lässt seiner Frau den Vortritt

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Hollywood-Schauspieler Michael Douglas lässt seiner Frau auf dem roten Teppich gerne den Vortritt.

München - Hollywood-Schauspieler Michael Douglas lässt seiner Frau auf dem roten Teppich gerne den Vortritt. “Ich hab genügend Zeit im Rampenlicht verbracht. Außerdem ist sie talentierter als ich.“

Das sagte der 65-Jährige in einem am Montag veröffentlichten “Playboy“-Interview über die 25 Jahre jüngere Catherine Zeta-Jones. Er selbst koste es aus, sich um die gemeinsamen Kinder Dylan und Carys zu kümmern. Das Paar feiert in diesem Jahr seinen zehnten Hochzeitstag. Seinen heute 32 Jahre alten Sohn Cameron aus erster Ehe, dem wegen Drogendelikten in den USA bis zu zehn Jahre Haft drohen, habe er der Karriere wegen vernachlässigt. “Klar wünschte ich, ich wäre früher mehr für ihn da gewesen. Das ist für mich sehr schmerzvoll. Momentan versuche ich, ihn einmal pro Woche zu besuchen“, erzählte Douglas laut Vorabmeldung.

Als Mann sei er im übrigen “viel impulsiver“ als seine Ehefrau. “Sie ist viel berechnender, und das meine ich positiv. Das heißt, sie beurteilt eine Situation ganz kühl, anstatt zu überreagieren“, wird Douglas zitiert. Zugleich wandte er sich gegen den Eindruck, er habe mit seiner Karriere als Schauspieler bereits abgeschlossen. “Zwar bin ich nicht mehr so fit wie früher, aber wenn ich mir meinen Vater so ansehe, dann komme ich mir fast unsterblich vor“, sagte er. Hollywood-Legende Kirk Douglas, dessen Sohn Michael ist, ist mittlerweile 93 Jahre alt.

"Bei der Finanzkrise hätte ich mir um ein Haar die Finger verbrannt"

Für die Rolle als skrupelloser Wall-Street- Spekulant heimste Michael Douglas einst einen Oscar ein - im wirklichen Leben hätte sich der Schauspieler beinahe verspekuliert. “Früher habe ich meine eigenen Finanzen gemanagt und versucht, verschiedene Anlageformen zu mixen. Aber bei der Finanzkrise hätte ich mir um ein Haar die Finger verbrannt“, sagte der 65-Jährige dem “Playboy“. Inzwischen habe er einen Vermögensverwalter und lasse es langsamer angehen.

 “Vielleicht bin ich auch etwas altmodisch geworden. Plötzlich mag ich australische Staatsanleihen mit vierprozentiger Verzinsung für zwei Jahre.“ Geld brauche er für seine Gemäldesammlung und für seine Gattin. Douglas: “Ich muss schließlich meiner Frau ihre heiß geliebten Diamanten kaufen.“  

dapd/dpa

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