Bestattung nach buddhistischem Ritual

David Bowie wünschte sich Bali als letzte Ruhestätte

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Die Fans trauern weltweit an den verschiedensten Orten um David Bowie - hier am Walk of Fame in Hollywood. Seine letzte Ruhe wird die Musik-Legende wohl woanders finden. 

Letzte Ruhestätte Bali: Der verstorbene britische Popstar David Bowie hat laut einem Bericht in seinem Testament verfügt, dass seine Asche auf der indonesischen Insel verteilt werden soll.

Bowie habe sich eine Bestattung nach buddhistischem Ritus auf Bali gewünscht, meldete die "New York Post" am Freitag.

Die Zeitung berief sich auf den letzten Willen des am 10. Januar an Krebs gestorbenen Musikers. Sein auf 100 Millionen Dollar geschätztes Vermögen vermachte er demnach etwa zur Hälfte seiner Witwe Iman, die andere Hälfte gehe zum größten Teil an seine beiden Kinder. Auch die Wohnung des Paares im New Yorker Stadtviertel Soho gehe an Iman. Das Gericht in Manhattan, bei dem das Testament hinterlegt wurde, war für eine Stellungsnahme zunächst nicht zu erreichen.

Bowies Familie äußerte sich bislang nicht zu seiner Bestattung. In einer Erklärung hieß es lediglich, es werde eine Trauerfeier im engsten Kreis geben.

Bowie soll früher einige Zeit auf Bali und in anderen Teilen Indonesiens verbracht haben. Die "Jakarta Post" veröffentlichte nach seinem Tod Fotos des Sängers in einem traditionellen Sarong. Zudem habe er einige seiner Lieder auch auf Indonesisch veröffentlicht, hieß es in dem Bericht.

Bowie war im Alter von 69 Jahren nach einem 18-monatigen Kampf gegen Krebs gestorben. Im Laufe der Jahrzehnte hatte er sich verschiedenen Musikrichtungen gewidmet. Auf der Bühne gab sich der Sänger dabei immer wieder neue Identitäten, etwa den androgynen Ziggy Stardust oder die Figur Thin White Duke.

Gedenkkonzert für David Bowie in London

afp

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