Bruce Springsteen und Robert de Niro bei Obama

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Da strahlen sie um die Wette: Die Gewinner des diesjährigen Kennedy-Preises. Vorne von links:Grace Bumbry und Dave Brubeck. Hinten von links:Robert De Niro, Hillary Rodham Clinton, Bruce Springsteen, Mel Brooks.

Washington - Präsident Obama verlieh am Sonntagabend den Kennedy-Preis an Menschen, die sich um die Kultur der USA bemüht haben.

Barack Obama hat einige der größten Stars der amerikanischen Unterhaltungsbranche zu einer festlichen Gala im Weißen Haus empfangen. Anlässlich der Verleihung der Kennedy-Preise begrüßten der US-Präsident und seine Frau Michelle Musik- und Filmgrößen wie Bruce Springsteen und Robert De Niro. “Ich bin der Präsident, aber er ist der Boss“, sagte Obama, als Rocklegende Bruce Springsteen am Sonntagabend die “Kennedy Center Honors“ entgegennahm - zusammen mit Filmstar Robert De Niro, Regisseur Mel Brooks, Jazz-Pianist Dave Brubeck und Opernsängerin Grace Bumbry. Das John-F.-Kennedy-Zentrum für Darstellende Kunst ehrt mit der Auszeichnung Künstler, die maßgeblich die Kultur der USA geprägt haben.

Dieser Preis sei doch etwas anderes als die bisher erhaltenen Würdigungen, sagte der 60-jährige Springsteen. “Wir haben wirklich hart dafür gearbeitet, dass unsere Musik Teil des amerikanischen Lebens und des Lebens unserer Fans wird“, sagte der Rocksänger. Der Kennedy-Preis sei eine Anerkennung, dass diese Art von Musik ihren Weg in die Kultur gefunden habe. “Diese Künstler sind wirklich die besten“, sagte Obama. “Sie sind auch eine lebendige Erinnerung an eine einzigartige Wahrheit - und hier bediene ich mich bei einem Wort von Michelle, dass die Kunst nicht irgendwie neben unserem nationalen Leben steht, sondern die Kunst ist das Herz unseres nationalen Lebens.“ An der Zeremonie im East Room des Weißen Hauses nahmen rund 300 Gäste teil, unter ihnen Show-, Musik- und Filmgrößen wie Ben Stiller, Martin Scorsese, Sting und Philip Seymour Hoffman.

AP

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