Bitterer Sorgerechtsstreit um Palins Enkel

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Bristol Palin - damals schwanger - und ihr Verlobter Levi Johnston während einer Veranstaltung in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota

New York - Der Sorgerechtsstreit um den Enkel der umstrittenen US-Politikerin Sarah Palin wird 2010 in aller Öffentlichkeit ausgetragen werden.

Das hat der junge Vater des Kindes, Levi Johnston (19), dem “People“-Magazin zufolge bei dem zuständigen Richter in Alaska durchgesetzt. Palins Tochter Bristol (19) ringt um das alleinige Sorgerecht für den kleinen Tripp (1) und hatte das Gericht ersucht, Medien und Zuschauer von dem Verfahren auszuschließen.

“People“ wertete die Entscheidung in einem Bericht vom Dienstag als ersten Etappensieg für Johnston. Er und Bristol Palin kennen sich von der Schule, sind aber nicht verheiratet und hatten sich wenige Monate nach Tripps Geburt getrennt.

Zur Begründung führte Johnston an, dass Sarah Palin, die Großmutter seines Sohns, “einflussreich, politisch ambitioniert und für ihre Rachsucht bekannt“ sei. Er hoffe, dass “ein öffentlicher Prozess Sarah Palin davon abhalten wird, ihrem Instinkt zu folgen und (ihn) zu attackieren“, zitierte “People“ den jungen Mann. Seine Ex- Freundin Bristol entgegnete der Zeitschrift zufolge, dass Johnston nur das Scheinwerferlicht suche. “Meine Mutter hat mit dem Prozess nichts zu tun.“

Sarah Palin hatte im US-Wahlkampf 2008 als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin neben John McCain für die Republikaner gefochten und verloren. Johnston griff die Oma seines Sohns nach der Trennung von Bristol in mehreren Interviews an und gab pikante Details aus dem Familienleben der Palins zum Besten. Kürzlich ließ er sich für das Titelblatt des Magazins “Playgirl“ nackt bis auf ein Feigenblatt ablichten.

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