NBA

Start in Nach-Nowitzki-Ära geglückt: Dallas mit drittem Sieg

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Maxi Kleber (M.) von den Dallas Mavericks beim Dunking. Foto: David Zalubowski/AP/dpa

Der Saisonstart der Dallas Mavericks ist geglückt. Vier Spiele, drei Siege - es läuft bei den Mavs auch ohne Dirk Nowitzki. In Denver trumpft ein anderer Deutscher groß auf.

Denver (dpa) - Noch müssen sich die Fans der Dallas Mavericks an ein Team ohne Deutschlands Basketball-Superstar Dirk Nowitzki gewöhnen. Womit sich die Anhänger der Texaner aber schnell anfreunden können, sind die jüngsten Erfolge der Mannschaft von Coach Rick Carlisle.

Nachdem die Mavs in den vergangenen drei Spielzeiten jeweils auch mit dem im Sommer zurückgetretenen Nowitzki die Playoffs klar verpassten, ist ihnen der Start in die neue Saison nun geglückt. Am Dienstag (Ortszeit) setzte sich Dallas bei den Denver Nuggets mit 109:106 durch und feierte damit den dritten Sieg im vierten Spiel.

Besonders bemerkenswert am Erfolg der Mavericks war, dass ihr neues Star-Duo Luka Doncic und Kristaps Porzingis dieses Mal nicht der Garant für den Erfolg war. Die Defensive der Nuggets nahm Doncic und Porzingis gut aus dem Spiel, doch dafür sprangen andere Spieler der Mavs in die Bresche. Allen voran Nationalspieler Maxi Kleber, der in 30 Minuten Spielzeit auf 14 Punkte, sieben Rebounds und drei Blocks kam - ein entscheidender davon in der umkämpften Schlussphase.

"Kleber schafft es, die Leute zu überraschen, weil sie ihn nicht sehen und dann kommt er plötzlich aus dem Nichts und blockt einen Wurf", lobte Carlisle den nun einzigen Deutschen bei Dallas. Auch Doncic war begeistert vom gebürtigen Würzburger. "Er ist ein großartiger Verteidiger. Nicht nur wegen dieser einen Szene. Er kann viele Dinge."

Doncic selbst musste sich dieses Mal mit zwölf Punkten begnügen, Porzingis sogar nur mit zehn Zählern. Doch weil insgesamt neun Spieler der Mavs zweistellig trafen, reichte es zum dritten Sieg. "Das zeigt, wie wichtig es ist, einen tiefen Kader zu haben", sagte Carlisle. "Wir sind tief besetzt und wir werden alle unsere Jungs brauchen."

Während Dallas in Denver dank einer geschlossenen Teamleistung gewann, führte Anthony Davis die Los Angeles Lakers praktisch im Alleingang zum Sieg. Beim 120:91 gegen die Memphis Grizzlies kam der Center auf 40 Punkte und 20 Rebounds - und das trotz Schmerzen an der Schulter. Letztmals hatte Shaquille O'Neal vor 16 Jahren ein solch spektakuläres Double Double verbucht. Superstar LeBron James kam auf 23 Zähler.

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