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DM-Silber für Soester Hochspringer Falk Wendrich - starke Steigerung

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Von: Sebastian Moritz

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Leichtathletik-Team-EM in Chorzow
Falk Wendrich (LAZ Soest) gewann bei der Hallen-DM die Silber-Medaille. © Andrzej Grygiel/dpa

Bei der Leichtathletik-DM in Leipzig gab es zweimal Silber für Aktive aus Soest. Hochspringer Falk Wendrich und Sprinterin Gina Lückenkemper verpassten Gold trotz starker Leistungen.

Leipzig – Sie waren so gut wie noch nie in diesem Jahr, doch zum Titel reichte es nicht. Sprinterin Gina Lückenkemper (SCC Berlin) und Hochspringer Falk Wendrich (LAZ Soest) haben bei der Deutschen Hallenmeisterschaft der Leichtathleten in Leipzig am Wochenende jeweils die Silbermedaille gewonnen.

LeichtathletFalk Wendrich
DisziplinHochsprung
VereinLAZ Soest

Leichtathletik-DM: Falk Wendrich vom LAZ Soest holt Hochsprung-Silber

Den bisher besten Wettkampf seiner Hallensaison lieferte Falk Wendrich in Leipzig ab. Der Athlet des LAZ Soest steigerte seine persönliche Jahresbestleistung zum Saisonhöhepunkt von bisher 2,19 Metern auf 2,23 Meter. Höher sprang am Sonntagnachmittag nur der spätere deutsche Meister Tobias Potye. Der Athlet im Trikot der LG Stadtwerke München flog in Leipzig in einer Höhe von 2,26 Metern über die Latte und sicherte sich so den Titel.

Im 60-Meter-Finale am Samstagabend hatte Lückenkemper ihre persönliche Saisonbestleistung um zwei Hundertstelsekunden auf 7,22 Sekunden gesteigert. Der Titel ging an Tatjana Pinto (TV Wattenscheid 09), die mit einer Zeit von 7,16 Sekunden ebenfalls so schnell wie noch nie in diesem Jahr war. „Ich bin zufrieden, mein Bundestrainer ist zufrieden und das macht mich glücklich“, sagte Lückenkemper nach dem Finale. „Die Hallensaison hat mir sehr gutgetan, vor allem in Bezug auf die Wettkampfroutine“, so die 25-Jährige, die in diesem Winter erstmals seit drei Jahren überhaupt wieder unter dem Hallendach startete.

Gina Lückenkemper: Start bei Hallen-WM ungewiss

Im Vorlauf hatte Lückenkemper am Samstag als Schnellste ihres Rennens und Dritte des Gesamtklassements in 7,25 Sekunden das Ticket fürs Finale gelöst. Damit blieb sie in beiden DM-Rennen unter der wichtigen Marke von 7,29 Sekunden, der Qualifikationsnorm für die Hallen-Weltmeisterschaft in Belgrad (18. bis 20. März). Ob Lückenkemper hier jedoch antreten wird, ist noch ungewiss.

Dazu müsse sie sich zunächst noch mit ihrem Trainer Lance Braumann in den USA besprechen. „Dazu bin ich noch gar nicht gekommen“, so Lückenkemper, die aktuell vorwiegend per WhatsApp mit ihrem Trainer in Florida kommuniziert. „Er entscheidet auch, wie die Planung für die Freiluftsaison aussieht, aber ihr werdet auf jeden Fall im Sommer eine schnelle Gina sehen“, gibt sie sich zuversichtlich.

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