Veränderungen zur Saison 2022/23

Biathlon: Deutsches Team bekommt zwei neue Trainer - Norweger und Slowene vorgestellt

Biathlon: (von links) Vanessa Voigt, Vanessa Hinz, Franziska Preuss und Denise Herrmann bekommen einen neuen Co-Trainer.
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Biathlon: (von links) Vanessa Voigt, Vanessa Hinz, Franziska Preuss und Denise Herrmann bekommen einen neuen Co-Trainer.

Im deutschen Biathlon gibt es Veränderungen im Trainerbereich. Sverre Olsbu Roeiseland (31) aus Norwegen und Uros Velepec (54) aus Slowenien werden als Co-Trainer ab der kommenden Saison tätig sein.

Planegg - Die deutsche Biathlon-Nationalmannschaft wird im kommenden Weltcup mit neuen Co-Trainern an den Start gehen. Dabei setzt der Deutsche Skiverband auf internationale Kompetenz.

Nach der Ernennung des neuen Sportlichen Leiters Felix Bitterling setzt der Deutsche Skiverband im Biathlon den Prozess der Veränderungen fort. Durch den Norweger Sverre Olsbu Roeiseland (31) als neuen Disziplintrainer bei den Damen und Uros Velepec (54) aus Slowenien bei den Herren holt sich der DSV in einer seiner erfolgreichsten Sparten ausländisches Knowhow.

Wie der DSV am Dienstag mitteilte, übernehmen beide ihre neue Funktion am 1. Mai; ihre Verträge gelten für den Olympia-Zyklus bis 2026. Kristian Mehringer (Damen) und Mark Kirchner (Herren) bleiben Cheftrainer.

Biathlon: Zukunft der bisherigen Assistenten geklärt, Roeiselands Ehemann übernimmt

Der bisherige Damen-Co-Trainer Florian Steirer wird im kommenden Jahr zunächst über die DSV-Trainerschule sein Studium in Köln und Leipzig abschließen. Kirchners bisheriger Assistenzcoach Isidor Scheurl wird zukünftig als Stützpunkttrainer in Ruhpolding tätig sein.

Roeiseland ist der Ehemann der elfmaligen Weltmeisterin und dreimaligen Olympiasiegerin Marte Olsbu Roeiseland, die in der abgelaufenen Saison auch den Gesamtweltcup gewann. Er coachte neben seiner Frau in den vergangenen fünf Jahren das norwegische Damen-B-Team. Velepec war schon Cheftrainer der slowenischen und der ukrainischen Damen- und Herren-Nationalmannschaften.

Biathlon: „Ein ungewöhnlicher Schritt für das deutsche Biathlon“

„Mit Uros und Sverre haben wir uns bewusst für zwei internationale Trainer entschieden“, sagte Bitterling. „Das ist für das deutsche Biathlon sicherlich ein ungewöhnlicher Schritt. Umso mehr freut es mich, dass beide Cheftrainer sofort von dieser Idee angetan waren und die Entscheidung ganz bewusst mitgetragen haben.“

Die Erfolge im deutschen Biathlon sind seit geraumer Zeit rückläufig, auch bei der Nachführung von Talenten hapert es im Vergleich zu anderen Nationen.

dpa

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