Schalke 04

Weitere Kader-Veränderungen? Das sagt Heidel

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Schalkes Sportvorstand Christian Heidel fahndet nach neuen Spielern.

Zum Ende des Trainingslagers ist bei Schalke 04 noch kein Winter-Zugang in Sicht. Was Manager Christian Heidel dazu und zu weiteren Veränderungen sagt.

Benidorm - Dass Schalke 04 im Winter neue Spieler verpflichten will, ist seit einigen Wochen klar. Zum Ende des Trainingslagers im spanischen Benidorm ist jedoch gewiss, dass es noch einige Tage dauern wird.

Transfer-Stau bei den Königsblauen - in beide Richtungen. Dennoch deutet einiges darauf hin, dass Cheftrainer Domenico Tedesco (33) bald seine gewünschte Verstärkung für die Offensive wie für die Innenverteidigung bekommen wird.

"Es gibt keinen neuen Stand. Etwas anderes wäre mir ehrlich gesagt auch lieber", erklärte Sportvorstand Christian Heidel. Der 55-Jährige dürfte aber schon den einen oder anderen konkreten Namen kontaktiert haben. Vermutlich wird mit dem abgebenden Klub noch um die Ablöse gefeilscht.

Noch kein Abnehmer für Geis und Di Santo

Dazu betonte Heidel, nun auch noch verstärkt auf den Charakter des Spielers und die passende Zusammensetzung des Kaders zu schauen. Natürlich, das gab er zu, hätte er gerne Führungsspieler wie Thomas Delaney oder Axel Witsel im Team, die sich vor der Saison für den ungeliebten Nachbarn Borussia Dortmund entschieden hatten.

"Wir können uns aber keinen Witsel leisten", räumte der Sportvorstand angesichts von einer Ablöse von 20 Millionen Euro plus Gehalt ein - und gab erstmals zu, dass er Delaney gerne zu Schalke geholt hätte: "Aber er hat sich eben anders entschieden."

Darüber hinaus sei aber auch nicht ausgeschlossen, dass einige Kicker den Klub noch verlassen. Bei den bereits aussortierten Johannes Geis (25) und Franco Di Santo (29) hab Heidel ebenfalls keine Wasserstandsmeldung ab. Zumal es in diesen Fällen nicht in Schalker Hand liegt. Das Duo musst selbst erst einmal einen neuen Verein finden.

Und wer könnte noch gehen? Omar Mascarell (25) deutete im Interview mit dem Kicker an, dass man sich Gedanken machen müsse, wenn der Verein das Signal einer vorzeitigen Trennung sendet. Auch wenn er selbst nicht an Abschied denkt.

"Das sagt ja klar aus, dass wir nicht auf ihn zugekommen sind - und so ist es auch", erklärte Heidel. Ohnehin sei der Zeitpunkt solcher Entscheidungen zu früh.

Gespräche mit Nübel

"Nach den Eindrücken des Trainingslagers setzen wir uns zusammen", sagte Schalkes Manager: "Wenn das Ergebnis der Analyse sein sollte, dass die Trainer der Auffassung sind, noch eine Veränderung vorzunehmen, könnten solche Gespräche noch stattfinden."

Allerdings nicht mit Alexander Nübel. Der 22-Jährige signalisierte, sich im Frühjahr Gedanken über seine Zukunft machen zu wollen, um künftig mehr Spielpraxis zu sammeln.

"Im Winter ist das komplett ausgeschlossen, und um den Sommer haben wir uns noch keine Gedanken gemacht", erklärte Heidel: "Dass er bei uns eine wichtige Rolle spielt, weiß er. Und er hat unter Beweis gestellt, dass er in der Bundesliga im Tor stehen kann."

Genau deshalb will der 21-jährige Nationalkeeper spätestens im Sommer den Status einer Nummer eins haben - in welchem Klub auch immer. Auf Schalke steht er noch bis 2020 unter Vertrag. Laut Heidel seien alle Szenarien - etwa Leihe, Verkauf mit Rückkauf-Option, etc. - denkbar.

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Quelle: wa.de

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