Auf dem Sprung: Schalkes Talent Max Meyer

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Nach Expertenmeinung eines der größten Talente im deutschen Fußball: Max Meyer

DOHA - Auf die Frage nach einem möglichen Vorbild ist Max Meyer nicht lange um eine Antwort verlegen: „Lionel Messi natürlich, er ist ja der beste Fußballer der Welt“, sagt der 17-Jährige mit nassforscher Attitüde, um dann anzuhängen: „Er ist immer so bescheiden.“

Aus Doha berichtet Jens Greinke

Maximilian Meyer, genannt Max, gebürtiger Oberhausener und nach allgemeiner Experten-Meinung eines der größten Talente im deutschen Fußball – die Erwartungen an den nur 1,69 Meter großen Mittelfeldspieler, der in seiner Spielweise an Thomas Häßler erinnert, sind kolossal. Der 17-Jährige glaubt jedoch, damit umgehen zu können: „Eine Belastung ist das für mich nicht.“ Seine Meriten im Jahr 2012 können sich sehen lassen: Deutscher Meister mit der Schalker U 19, Vize-Europameister mit der deutschen U 17, Torchützenkönig und „Goldener Spieler“ bei der U 17-EM sowie Träger der Fritz-Walter-Medaille in Silber.

Der Roh-Diamant aus der Schalker „Knappen-Schmiede“ begann während der Tage in Doha nun auch für die Profi-Abteilung verheißungsvoll zu funkeln. „Er hat sehr gut trainiert und auch in den Spielen eine gute Figur abgegeben“, sagt Cheftrainer Jens Keller, der den trickreichen Mittelfeld-Spieler in der Bundesliga-Rückrunde im Profi-Kader behalten wird. Eine Entscheidung, die nicht nur mit Meyers sagenumwobenem Talent zu tun hat, „sondern auch mit der angespannten Personalsituation“. Die Fußstapfen des nach Tottenham wechselnden Lewis Holtby dürften für Meyer noch zu groß sein, doch er ist sicher eine große Option für die Zukunft.

Der Vertrag des Junioren-Nationalspielers auf Schalke läuft bis 2015, der Klub hat sich eine Option auf Verlängerung bis 2017 gesichert. Meyer sieht sich in einer ähnlichen Situation wie Julian Draxler, der im Januar 2011 ebenfalls mit 17 sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. „Ich bin auf jetzt auf dem gleichen Niveau wie Julian vor zwei Jahren“, sagt Meyer. Und die Eingewöhnung in den Schalker Profikader fiel ihm in Doha auch nicht schwer. Zum einen, „weil ich super integriert wurde“. Zum anderen, „weil ich mich fußballerisch auf Augenhöhe sehe“, sagt Meyer. Was ihm noch fehle, sei „natürlich die Erfahrung“.

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Quelle: wa.de

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