Trainer, Sportdirektor und Co.

Schalkes Planungen konkretisieren sich

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Sportvorstand Jochen Schneider bastelt eifrig am neuen Schalke.

Noch hat Schalke in Sachen Klassenerhalt keine endgültige Planungssicherheit, aber Sportvorstand Jochen Schneider bastelt eifrig an der Zukunft. Es wird langsam konkreter.

Gelsenkirchen – Allmählich kehrt rund um Schalke 04 wieder Normalität ein. Den Sieg im Derby beim BVB haben alle Königsblauen sehr ausgiebig zelebriert, zu Wochenbeginn hat die Mannschaft zwei Tage frei. Nur Jochen Schneider wird da wohl nicht die Füße hoch legen.

Denn für Schalkes Sportvorstand wird die Arbeit nicht weniger. Zwar betonte der 48-Jährige bereits am Samstag, dass die Knappen in der Bundesliga noch längst nicht durch seien. Aber die Planungssicherheit wird für ihn immer größer. „Wir gucken mal, was die Woche bringt“, meinte er.

Sie bringt wohl die öffentliche Klarheit bei den vakanten Positionen des Cheftrainers, Sportdirektors und Technischen Direktors. Dem Kicker zufolge wolle der Klub die Personalien in dieser, spätestens jedoch in der kommenden Woche verkünden. Während das Fachblatt weiterhin den Noch-Gladbacher Dieter Hecking als Top-Kandidaten nennt, hat sich die Bild dahingehend auf David Wagner festgelegt.

Hecking und Wagner werden gehandelt

Der 54 Jahre alte Hecking steht für Erfahrung in der Bundesliga. Wäre ein Kandidat dafür, um den Schalkern in maximal zwei Jahren Stabilität zu verleihen, um dann Platz für einen Trainer der jüngeren Generation zu machen.

Oder aber jener Coach kommt direkt – etwa Wagner. Der 47-Jährige, bis Januar in der Premier League in Huddersfield tätig, war Teil der Schalker Eurofighter-Mannschaft. Doch der Ex-Dortmunder wird den Fans wohl nur schwer zu verkaufen ist. Laut Kicker gab es sogar Überlegungen, Domenico Tedesco zurückzuholen – was aber vom Zeitpunkt her zu früh käme. Als Sportdirektor kristallisiert sich laut Bild derweil Paderborns Markus Krösche (38) heraus.

BVB patzt ausgerechnet gegen Schalke

Welches Personal es am Ende auch wird: Es steht vor der Mammut-Aufgabe, Strukturen in den Kader zu bringen und einen solchen zusammenzustellen, bei dem sich nicht jeder Woche für Woche fragen muss: Warum schafft es diese Mannschaft nicht, in puncto Einsatz und Leidenschaft immer so ein Gesicht zu zeigen wie beim Derby-Erfolg am Wochenende?

Beim Kader viel zu tun

Ganz oben auf der Streichliste dürften weiterhin die Unruhe-Stifter Nabil Bentaleb, Hamza Mendyl und Amine Harit stehen. Auch Yevhen Konoplyanka ließ zuletzt durchblicken, sich mit einem Klub-Wechsel zu befassen.

Zuletzt hatte Schneider das Team bei Spox demonstrativ geschützt: „Ich habe unsere Mannschaft überhaupt nicht als charakterlos wahrgenommen.“ Worte, die nach den vergangenen Monaten nur schwer zu glauben sind. Aber es sind Worte, die die Chance vergrößern sollen, einen Markt für jene Kicker zu finden, die nicht zu Schalke passen. Und mit denen sich Schalke großen Ärger einheimste. Ein Umbruch ist unausweichlich.

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Quelle: wa.de

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