FC Schalke 04

Weinzierl äußert sich zur Vertragsauflösung

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Schalkes Ex-Trainer Markus Weinzierl ist froh über seine Vertragsauflösung.

Markus Weinzierl steht seit Samstag nicht mehr beim FC Schalke 04 unter Vertrag - das macht ihn froh. Eines traut er den Königsblauen in der neuen Saison aber auch unter seinem Nachfolger nicht zu.

Gelsenkirchen - Schalkes Ex-Trainer Markus Weinzierl ist froh, dass das Kapitel bei den Knappen mit der Vertragsauflösung am Samstag für ihn nun beendet ist.

"Das war wichtig für mich, auch für den Kopf, einen Haken darunter zu machen und nur noch nach vorne zu schauen", sagte der 43-Jährige am Montag beiSky Sport News HD: "Das war jetzt einfach eine strategische Entscheidung. In der Vergangenheit war es immer so, dass man immer mit zwei Seiten sprechen muss: mit dem eventuellen neuen Verein und dem aktuellen Arbeitgeber. Dieses Problem ist jetzt weg und ich bin frei. Jetzt kann ich entscheiden und machen, was ich will."

Weinzierl war nach Platz zehn in der Bundesliga-Saison 2016/17 beurlaubt worden, sein Vertrag mit dem FC Schalke 04 lief aber weiter - bis ursprünglich 2019. Die Gelsenkirchener sparen durch die vorzeitige Auflösung ungefähr 1,5 Millionen Euro Gehaltskosten ein. Der Schwabe verdiente drei Millionen Euro jährlich auf Schalke.

Trotz der Vizemeisterschaft in der abgelaufenen Spielzeit glaubt Weinzierl nicht, dass Schalke dem Serienmeister Bayern München gefährlich werden kann. "Jetzt wird es interessanter, weil sie wieder drei Wettbewerbe haben. Das ist ein riesiger Unterschied und das war der große Vorteil von Schalke in der vergangenen Saison. Jetzt werden wir sehen, wie sie die Dreifachbelastung hinbekommen", sagte Weinzierl. Er sehe "aktuell leider niemanden. Das ist auch das Problem der Bundesliga. Bei Bayer Leverkusen sehe ich wegen ihrer Einzelspieler immer wieder sehr gutes Potenzial, aber sie sind auch nur auf Platz fünf gelandet. Aktuell gibt es keinen, auch Borussia Dortmund nicht, der an die Bayern heranreicht."

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Quelle: wa.de

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