Tottenham-Angebot für Holtby "nicht akzeptabel"

SCHALKE - Lewis Holtby gab den Kritikern und enttäuschten Herzen auf den Rängen am Freitag erst gar keine Möglichkeit, zum befürchteten Pfeifkonzert anzusetzen.

 Der 22-Jährige, der mit seiner Ankündung, Schalke in Richtung Tottenham Hotspur zu verlassen, viel Unmut in den Schalker Fankreisen auf sich gezogen hatte, lieferte gegen Hannover von der ersten Spielminute an einen seiner besten Auftritte im königsblauen Trikot ab. „Puh“, stöhnte Holtby nachher erleichtert: „Das ist so gut, dass wir mal wieder einen Sieg geholt haben.“

Als Jens Keller Holtby in der 90. Minute auswechselte, wurde der zuvor so Gescholtene mit einem Riesenapplaus verabschiedet. „Ich bin so dankbar, dass mich die Fans so unterstützt haben“, sagte Holtby, der zwei Torvorlagen gegeben und den Treffer zum 5:3 (88.) selbst erzielt hatte. Die Gala gegen Hannover könnte zum Abschiedsgeschenk werden. Tottenham ist weiter daran interessiert, den Nationalspieler bereits im aktuellen Transferfenster, das am 31. Januar schließt, zu holen. „Wir haben ein Angebot vorliegen, das aber noch nicht akzeptabel ist“, sagt Horst Heldt. Doch Schalkes Manager ist weiter gesprächsbereit. Seine Schmerzgrenze dürfte bei rund zwei Millionen Euro Ablösesumme liegen.

Mit der Verpflichtung des Brasilianers Raffael hatte Heldt in der vergangenen Woche bereits für eine Alternative auf der Spielmacher-Position gesorgt. Doch noch ist Holtby da. Und versprach: „Ich werde mich nicht verpissen, ohne mir den Arsch aufzureißen.“ Seit Freitag dürften in dieser Hinsicht auch keine Zweifel mehr bestehen. - gre

Quelle: wa.de

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