Remis in Wolfsburg

Schubert: Starkes Startelf-Debüt mit kleinem Manko und Schiedsrichter-Frust

Nach starken Paraden musste Schalkes Keeper Markus Schubert in Wolfsburg doch noch das Gegentor hinnehmen.
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Nach starken Paraden musste Schalkes Keeper Markus Schubert in Wolfsburg doch noch das Gegentor hinnehmen.

Das Startelf-Debüt in der Bundesliga verlief für Schalkes Keeper Markus Schubert nahezu perfekt. In Wolfsburg gab es nur einen Makel. Geht es nach den Königsblauen, hätte genau da der Referee eingreifen müssen.

Wolfsburg - Es hätte ein Startelf-Debüt nach Maß werden können für Markus Schubert. Wäre da nicht die 82. Minute gewesen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der 21 Jahre alte Keeper in Diensten von Schalke eine mehr als eindrucksvolle Vorstellung beim VfL Wolfsburg abgeliefert, sein Team mit Ruhe, Souveränität und natürlich Paraden im Spiel gehalten.

Dann die Ecke, die zum 1:1-Endstand führte - auch wenn dieser wegen eines Todesfalls eines Fans ohnehin in den Hintergrund rückte: Der Ball flog in den Fünf-Meter-Raum. Schubert hatte die Kugel, ließ sich dann aber wieder fallen, nachdem er leicht von Wolfsburgs Verteidiger Marcel Tisserand (26) bedrängt worden war.

Foul oder nicht? Die Schalker protestierten. "Der Der Eckball kommt auf mich zu, ich bin in der vollen Streckung, und dann reicht ein kleiner Touch aus, dass ich den Ball nicht mehr festhalten kann", erklärte Schubert, der den Rot gesperrten Alexander Nübel vertrat. Seine Proteste habe sich Referee Martin Petersen (34) nicht anhören wollen, "er ist gleich weggerannt", meinte der U21-Nationaltorwart und ergänzte grinsend: "Bei jedem Schiedsrichter ist so eine Szene eine andere Sache, aber Schiri Schubert hätte auf Foul entschieden."

Für Schalkes Coach Wagner eine klare Sache

Auch sein Trainer David Wagner nannte die Szene "zumindest diskussionswürdig, weil ihm da leicht in den Arm gegriffen wird. Als ich es auf dem Video-Schirm im Stadion gesehen habe, habe ich gedacht: ganz klares Foul."

Remis zwischen Wolfsburg und Schalke

War es das tatsächlich? Das Regelwerk besagt: Es ist nicht verboten, einen Torwart im Fünf-Meter-Raum zu behindern. Daher schalteten sich weder Schiedsrichter Martin Petersen (34) noch der VAR in Köln ein.

Schubert tankt dennoch Selbstvertrauen

Das Ganze sollte Schuberts Leistung aber keineswegs in den Schatten stellen. "Für mich hat Schubi bei seinem Bundesliga-Startelf-Debüt eine herausragend gute Leistung gezeigt", meinte Wagner.

Und auch der Keeper selbst wolle sich davon nicht unterkriegen lassen: "Klar macht man sich Gedanken, aber trotzdem mache ich das Spiel für mich nicht kleiner, als es ist. Ich nehme auf jeden Fall Selbstvertrauen aus diesem Spiel mit - und dann geht's am Samstag auch schon wieder weiter."

Mit einem Sieg im direkten Duell kann Schalke den Tabellennachbarn Freiburg weiter distanzieren und womöglich sogar auf einem Champions-League-Platz überwintern. 

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Quelle: wa.de

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