Wieder bei S04

Erneuter Abschied oder zweite Chance für Rudy auf Schalke? Überraschende Aussagen von Schneider

Sebastian Rudy ist nach seiner Leihe zur TSG Hoffenheim zurück bei Schalke 04. Erhält er eine zweite Chance? Überraschende Worte von Sportvorstand Jochen Schneider.

  • Sebastian Rudy ist von Schalke 04 an die TSG Hoffenheim ausgeliehen. Sein Vertrag bei den Knappen läuft noch bis 2022.
  • Rudy hat wohl keine Zukunft im Kader von Schalke - wie der Klub jetzt plant (Update vom 24. Juli, 11.21 Uhr).
  • Wende bei Rudy? Das sagt Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider (Update vom 3. August, 11.05 Uhr).

Update vom 3. August, 11.05 Uhr: Wenn auf Schalke am Montagnachmittag der Trainingsauftakt steigt, wird auch Sebastian Rudy (30) wieder dabei sein. Auch, wenn der Mittelfeldspieler auch nach dem Ende seiner Leihe in Hoffenheim bleiben, die TSG aber die Kaufoption (sechs Millionen Euro) nicht ziehen wollte.

NameSebastian Rudy
Geboren28. Februar 1990 (Alter 30 Jahre), Villingen-Schwenningen
Größe1,80 Meter
Gewicht74 kg
EhepartnerinElena Rudy

Nun also das eher unfreiwillige Comeback auf Schalke. Und die neue Chance? „Ich freue mich sehr über seine Rückkehr zu uns. Sebastian hat in der vergangenen Saison erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welch‘ hervorragender Fußballspieler er ist“, sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider (49) der Bild.

Weiter meinte er: „Seine exzellenten Leistungen haben dazu geführt, dass sich Hoffenheim für die Europa League qualifizieren konnte und er wieder in den Kreis der Nationalmannschaft zurückkehrte.“ Schneider sei sich sogar sicher, dass der zweite Anlauf von Rudy auf Schalke „von Erfolg gekrönt sein wird. Hierbei werden wir ihm jede Unterstützung zukommen lassen.“

Taktik oder ernst gemeinte Steicheleinheiten, damit Rudy im zweiten Anlauf auf Schalke funktioniert? Für diesen Fall hätten die Königsblauen immerhin direkten Ersatz für Weston McKennie (21), den es wohl in die Premier League zieht.

Mittelfeldspieler zum Nulltarif: Schalke 04 will Rudy unbedingt loswerden - Es gibt drei Optionen

Update vom 24. Juli, 11.21 Uhr: Er kam als Wunschspieler des ehemaligen Trainers Domenico Tedesco zum FC Schalke 04. Zwei Jahre später ist die Karriere des Sebastian Rudy ungewisser denn je - und erinnert ein wenig an den Werdegang eines ehemaligen Nationalmannschaftskollegen.

An das Ende seiner aktiven Profi-Karriere dürfte Sebastian Rudy derzeit wohl weniger denken. Ähnlich wie bei André Schürrle war das Gastspiel im Ruhrgebiet jedoch eines, welches man als Missverständnis bezeichnen kann. Schalke 04 plant nicht mehr mit Rudy. Und auch die TSG Hoffenheim verzichtet auf das Ziehen der Kaufoption.

Nun arbeitet Königsblau fleißig daran, Rudy schnellstmöglich von der Gehaltsliste zu streichen. Nach Informationen der Bild gebe es dabei drei Optionen. Eine Mini-Ablöse, eine erneute Leihe oder eine Auflösung seines bis 2022 laufenden Vertrags. So oder so: Schalke 04 droht ein krasses Minusgeschäft. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Jens Buchta erklärte, wieso es noch keine Neuverpflichtungen gibt.

Sebastian Rudy (Schalke 04): TSG-Trainer Rosen will Mittelfeldspieler behalten

Update vom 25. Juni, 15.32 Uhr: Zurück zu Schalke 04? Ein weiterer Verbleib bei 1899 Hoffenheim? Oder ganz woanders hin? Vor dem letzten Saisonspiel hat Sebastian Rudy (30) immer noch keine Klarheit über seine sportliche Zukunft. Die TSG habe noch nicht entschieden, ob sie die Kaufoption für den Mittelfeldspieler zieht.   

"Er hat einen großen Stellenwert, ist ein ganz feiner Mensch und nicht umsonst bei uns Rekordspieler", sagte TSG-Sportchef Alexander Rosen. Erst am Mittwoch habe er ein Gespräch mit Rudy gehabt. Man merke, dass ihn die Situation sehr beschäftige, berichtete Rosen. Er werde sich aber erst nach der Saison intensiv mit der Personalie auseinandersetzen.

Nach Medienberichten hat Hoffenheim eine Kaufoption in Höhe von 6 Millionen Euro für den WM-Teilnehmer. Rudy war 2017 von Hoffenheim zum FC Bayern gewechselt, Schalke holte ihn ein Jahr später für 16 Millionen Euro Ablöse. In Gelsenkirchen kam der 29-fache Nationalspieler aber nicht gut zurecht. Rudy hatte schon betont, dass er sich gut vorstellen könne, seine Karriere bei der TSG zu beenden. Zuletzt sagte er allerdings der Sport Bild: "Ich weiß selbst noch nicht, wie es danach weitergeht. Ich haue mich voll rein bei Hoffenheim. Aber ich habe auch mit Schalke keineswegs abgeschlossen."

Rudy über Schalke-Rückkehr und einen Anruf vom Bundestrainer

Update vom 22. Juni, 11.03 Uhr: Rückkehr zu Schalke 04, Verbleib bei der TSG Hoffenheim - oder doch Plan C? Angesprochen auf seine Zukunft nach der Saison kann Sebastian Rudy derzeit keine klare Antwort geben. "Ich weiß selbst noch nicht, wie es danach weitergeht", wird der Mittelfeldspieler von Sport Bild zitiert. Rudy hält sich viele Möglichkeiten offen - auch die bei Königsblau.

Bis 2022 ist Rudy an die Knappen gebunden. "Ich habe auch mit Schalke keineswegs abgeschlossen", sagte Rudy, der es dennoch begrüßen würde, in seiner "Heimat" Sinsheim zu bleiben. Im Sommer 2018 wechselte Rudy vom FC Bayern zu Schalke, wurde dort von Ex-Trainer Domenico Tedesco bearbeitet - ohne Erfolg trotz eigens angefertigter Power-Point-Präsentation.

Kehrt Sebastian Rudy im Sommer zum FC Schalke 04 zurück.

"Das ist mit kleiner Unterbrechung mein achtes Jahr in Hoffenheim", unterstrich Rudy: "Deswegen ist der Verein meine Heimat, er liegt mir am Herzen wie kein anderer." Auch, weil Rudy dort in der laufenden Saison zurück zu alter Stärke fand. Die EM 2021 ist sein Ziel. Umso größer war die Freude über einen Anruf von Joachim Löw. "Der Bundestrainer hat sich in der Corona-Pause bei mir gemeldet, gefragt, wie es mir geht. Das hat mich sehr gefreut, das gibt mir viel“, sagt Rudy: „Das zeigte mir, dass ich schon einiges richtig gemacht habe und Leistung gebracht habe." 

Sebastian Rudy: Transfer zum Spottpreis statt Schalke 04 nächste Saison?

Update vom 22. Juni, 11.03 Uhr: Der Plan war ebenso simpel wie vielversprechend: Schalke 04 leiht Sebastian Rudy für ein Jahr an die TSG Hoffenheim aus. Anschließend soll Rudy, wenn er denn zu alter Stärke zurück findet, in Sinsheim bleiben und Königsblau eine hohe Ablösesumme bescheren. Die TSG Hoffenheim jedoch ist sich unsicher, die Zukunft von Rudy deshalb ungewiss.

Denn: Die Hoffenheimer stellen sich die Frage, ob sie nicht lieber auf junge, talentierte Spieler als auf Erfahrung setzen wollen. Demnach würde eine feste Verpflichtung Rudys möglicherweise die Entwicklung von Dennis Geiger, Lukas Ribeiro oder Melayro Bogarde hemmen. Trifft die TSG eben jene grundsätzliche Entscheidung, wird Schalke 04 Sebastian Rudy nicht los.

Leihgabe Sebastian Rudy (links) spielt in den Planungen von Schalke 04 keine Rolle.

Die Knappen stehen vor einem Drahtseilakt im Sommer-Transferfenster. Geld soll gespart werden, neues Personal jedoch her. Zu gravierend war doch der sportliche Verfall in der bald beendeten Bundesliga-Rückrunde. Nach Informationen der Bild verdient Rudy rund sechs Millionen Euro bei Schalke. Gutes Geld, welches die Knappen für Neuverpflichtungen gebrauchen könnten. In Gelsenkirchen wird man sich wohl genau überlegen, ob es nicht Sinn mache, Rudy für einen Spottpreis oder gar ablösefrei ziehen zu lassen.

Schalke 04: Sebastian Rudy wird zum finanziellen Problem für Königsblau

Update vom 17. April, 12.53 Uhr: Schalke 04 steht finanziell unter Druck. Und das nicht ausschließlich aufgrund der Corona-Krise, sondern auch, weil Leihspieler Sebastian Rudy den Klub im Sommer endgültig verlassen und somit die Vereinskassen von S04 auffüllen soll.

Sebastian Rudy (rechts) und der FC Schalke 04 stecken in der Corona-Klemme fest.

Satte 15 Millionen Euro haben die Knappen im Sommer 2018 für die Dienste Rudys überwiesen. Ein teures Missverständnis, wie sich nach der vergangenen Katastrophensaison herausstellte. Ein weiteres Jahr später steht fest: Der FC Schalke 04 und Sebastian Rudy haben ein gewaltiges Problem.

Sebastian Rudy und Schalke 04 in der Klemme - Neue Hoffung dank Schreuder

Denn: Eine Rückkehr nach Gelsenkirchen schließt der 30-Jährige kategorisch aus. Und auch für Königsblau stimmt das Preis- Leistungsverhältnis nicht. Vielmehr ist Schalke 04 auf die Millionen eines Verkaufs von Rudy angewiesen. Nicht zuletzt, weil die Bundesligisten noch immer auf die ausstehende Auszahlung der TV-Gelder warten. 

An dem deutschen Nationalspieler hängt ein sattes Preisschild von sechs Millionen Euro. Zu viel für seinen derzeitigen Klub TSG Hoffenheim, jedoch nicht für Rudys Trainer Alfred Schreuder.

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Der nämlich spricht sich nach Informationen der Bild für eine Verpflichtung von Sebastian Rudy aus. Zu sehr sei er Führungsspieler und wichtiger Ratgeber in seiner TSG-Elf. Eine endgültige Entscheidung über Rudys Zukunft ist also noch lange nicht gefallen. Gut möglich, dass sich beide Vereine erneut annähern, sollte S04 den Preis noch ein wenig senken. 

Sebastian Rudy zurück zu Schalke? 1899 Hoffenheim verzichtet auf Kaufoption

Update vom 14. April, 16.10 Uhr: Sebastian Rudy hat keine Zukunft im Kraichgau. Denn die TSG 1899 Hoffenheim hat sich offenbar dagegen entschieden, die Kaufoption für den von Schalke ausgeliehenen Mittelfeldspieler zu ziehen. Das berichtet der Kicker.

Die Ablösesumme, die dem Vernehmen nach bei rund fünf Millionen Euro liegen soll, entspreche "vor dem Hintergrund der durch die Corona-Krise veränderten Marktpreise offenkundig gegen die Vereinsphilosophie" der TSG, schreibt der Kicker.

Damit würde Rudy im Sommer zu Schalke 04 zurückkehren, wo er noch bis Sommer 2022 unter Vertrag steht. Es scheint aber fraglich, dass der Mittelfeldspieler tatsächlich noch einmal für Königsblau auflaufen würde, hatte er sich doch zuletzt vermehrt öffentlich über den Umgang mit ihm beklagt.  

Schalke-Leihgabe Rudy könnte zu einem teuren Problem werden

Update vom 20. März, 10.08 Uhr: Spielpraxis gesammelt, zu alter Stärke gefunden - und dann der Neuanfang bei Schalke 04? Was sich zunächst nach einer vielversprechenden Entwicklung für alle Beteiligten anhört, könnte im Sommer zu einem gewaltigen Problem werden. Die Leihe von Sebastian Rudy an die TSG Hoffenheim endet zum 1. Juli, anschließend wollte der ehemalige deutsche Nationalspieler in Sinsheim bleiben - bis jetzt.

Denn die aktuelle Situation rund um das Coronavirus hat die TSG-Bosse zum Nachdenken angeregt. Sechs Millionen Euro, bei dieser Summe liegt die Kaufoption für Sebastian Rudy, sind viel Geld in Zeiten der fehlenden Ticket- und TV-Einnahmen. Eine Rückkehr Rudys nach Gelsenkirchen gilt lange nicht mehr als ausgeschlossen.

"Es ist sehr sinnvoll, auf Sicht zu fahren. Wir wissen nicht, was nächste oder übernächste Woche ist. Wie der Transfermarkt aussehen wird, steht in den Sternen, ist völlig ungewiss.“, wird Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider von der Bild zitiert. Den Bundesliga-Klubs droht eine finanzielle Schieflage - und die Vertragsverhandlungen der Spieler ruhen zunächst auf Eis.

Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy über Vereinstreue und sein "Zuhause"

Update vom 28. Februar, 14.22 Uhr: Am vergangenen Samstag beim 1:1-Remis gegen Borussia Mönchengladbach absolvierte Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy sein 217. Spiel für die TSG Hoffenheim und krönte sich somit zum Rekordspieler. In einem Interview mit der tz* sprach der Mittelfeldakteur über seinen aktuellen Klub und Vereinstreue.

Nach seinen Jahr zum Vergessen beim FC Schalke 04 kehrte Rudy im Sommer zur TSG Hoffenheim zurück, wo er zwischen 2010 und 2017 zum Nationalspieler heranreifte. Umso größer ist Rudys Verbundenheit zu den Kraichgauern. "Es ist schon schön, die meisten Spiele bei so einem tollen Klub zu haben. Das ehrt mich", so Rudy, der zugleich in die Zukunft blickte. "Und ich hoffe, es kommen noch ein paar drauf."

Sebastian Rudy: Hoffenheim ist sein Zuhause

Dass der 30-jährige Mittelfeldspieler, der im Sommer 2018 für rund 16 Millionen Euro vom FC Bayern zu Schalke 04 wechselte, nach der laufenden Saison ins Ruhrgebiet zurückkehren wird, gilt nahezu als ausgeschlossen - zumal Rudy Hoffenheim als sein Zuhause sieht, wie er betont.

"Man kann es schon Zuhause nennen. Es ist mein achtes Jahr in dem Verein. Ich habe hier meine ersten richtigen Schritte im Profi-Geschäft gemacht", so Rudy. "Der Fußball ist manchmal schnelllebig, man kann nie alles vorausplanen, selbst wenn man das wollen würde. Im Moment bin ich ja auch nur ausgeliehen."

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rückkehr zu Schalke 04 im Sommer? Rudy äußert sich: "Sind im Austausch"  

Update vom 25. Februar, 10.50 Uhr: 22 Spiele, ein Tor und drei Vorlagen. Sebastian Rudy hat sich zu einer Führungsfigur in der Stamm-Elf gemausert - allerdings bei der TSG Hoffenheim. Die Leihe des bis 2022 an den FC Schalke 04 gebundenen Mittelfeldspielers endet im Sommer. Eine Rückkehr ins Ruhrgebiet schließt er kategorisch aus.

"Wir sind im Austausch. Jeder weiß, dass ich mir gut vorstellen könnte, hier weiterzuspielen", so Rudy in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen. "Aber wie es genau weitergeht, das weiß ich noch nicht zu 100 Prozent."

Rückkehr zu Schalke 04 im Sommer? Rudy äußert sich

Ein Verbleib im Kraichgau wäre die wohl wahrscheinlichste Option, wenn denn die TSG Hoffenheim die ausgehandelte Kaufoption ziehen würde. Die liegt bei rund sechs Millionen Euro. So oder so droht Schalke 04 ein herbes Verlustgeschäft, nachdem Rudy noch im Sommer 2018 für 16 Millionen Euro vom FC Bayern verpflichtet wurde.

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#läuft 🔝😁

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"Ob wir Europapokal spielen oder nicht, das spielt bei meiner Entscheidung keine vorrangige Rolle", fügte Rudy an. "Es wäre gut, so früh wie möglich Klarheit zu haben, vor allem auch wegen meiner Familie." Klar ist: Sebastian Rudy fühlt sich pudelwohl im Kraichgau - anders als im Ruhrgebiet.

Ob Schalke 04 in der kommenden Saison international spielt, könnte sich auch mit der Leistung von Keeper Alexander Nübel entscheiden. Der führt zusammen mit Markus Schubert eine Negativ-Statistik an.

Zukunft von Rudy doch offen? Schalke würde noch mehr verlieren

Update vom 13. Februar, 11.14 Uhr: Für Sebastian Rudy scheint die Sache klar zu sein: Eine Rückkehr zu Schalke 04 ist nach dem Ende seiner Leihe kein Thema, viel mehr möchte der Mittelfeldspieler auch darüber hinaus bei der TSG 1899 Hoffenheim bleiben, hieß es. Immerhin setzten sie im Kraichgau voll und ganz auf den 29-Jährigen.

Die TSG hat ohnehin eine Kaufoption, die nach Informationen des Kicker sogar niedriger sei als die zuletzt immer wieder kolportierten sechs Millionen Euro. - womit der Verlust für Schalke noch größer wäre. Schalke überwies im Sommer 2016 immerhin 16 Millionen Euro Ablöse für Rudy an den FC Bayern.

Aber offenbar ist die feste Verpflichtung des Noch-Schalkers gar nicht so klar. Das Fachblatt nennt etwa das Gehalt als mögliches Hindernis. Denn Rudy verdiente zuletzt beim FC Bayern und auf Schalke wesentlich mehr, er nahm bereits für die Leihe nach Hoffenheim Abstriche in Kauf. Aber ist er auch dauerhaft dazu bereit? Auf der anderen Seite müsse sich auch die TSG die Frage stellen, inwieweit sie einen Fast-30-Jährigen langfristig binden möchte.  

Doch auch Rudy sei sich dem Bericht zufolge gar nicht so sicher. Dem Kicker zufolge könne Rudy die Schalker (Vertrag bis 2022) im Sommer nicht nur Richtung Hoffenheim verlassen. Es solle auch eine Kaufoption für einen anderen Klub geben. Dazu seien Klubs aus England und Italien interessiert.  

Rudy ledert gegen Schalke: Sie haben es verpasst, mich als Spieler zu schützen

Marbella - Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy hat den FC Schalke 04 für seinen Umgang mit ihm in der vergangenen Saison kritisiert. Dem 29-Jährigen, der derzeit vom Revierklub an die TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, sei es so vorgekommen, als sei er in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden, sagte er im Interview des Nachrichtenportals t-online.de

"Mir kam es mir definitiv so vor, als sei ich in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden. Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen", erklärte er.

Rudy, der bereits von 2010 bis 2017 in Hoffenheim spielte und danach zum FC Bayern ging, wechselte zur Saison 2018/2019 zu den Königsblauen, wo er die hohen Erwartungen nicht erfüllte. Die Saison endete für Schalke mit einem enttäuschenden 14. Platz. 

Rudy wollte auf Schalke Vollgas geben - aber …

In der neuen Saison der Bundesliga habe er eigentlich in Gelsenkirchen "Vollgas" geben wollen, sagte Rudy. "Doch dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass einige Dinge einfach nicht passen." 

Dennoch habe es Dinge gegeben, die ihn in seiner Zeit auf Schalke geprägt hätten: "Es ist auch gut, mal schlechte Erfahrungen zu machen. Daraus kann man nur für die Zukunft lernen und so an ihnen wachsen", sagte er.

Bis zum Sommer ist Rudy derzeit an die TSG ausgeliehen - und danach? "Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch über dieses Jahr hinaus weiter in Hoffenheim Fußball zu spielen", sagte er.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach

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