Trainer der Königsblauen

Wagner über den Umbruch auf Schalke: "Dabei wird einem schwindelig"

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David Wagner ist seit Sommer 2019 Trainer auf Schalke.

Schalkes Trainer David Wagner spricht in einem Interview über die Umstände und Schwierigkeit des Umbruchs. Sein Gefühl vor seinem Engagement bei Königsblau hat ihn bestätigt.

Gelsenkirchen - Der neue Trainer David Wagner sieht den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 beim Neuaufbau auf einem beschwerlichen Weg. "Du bist permanent am Rotieren, dabei wird einem schwindelig", sagte Wagner im Interview der Sport Bild: "Durch die vielen Wechsel in führenden Positionen war hier nicht unbedingt die Atmosphäre von Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen vorhanden. Weil jeder schauen musste: Wie möchte es der Neue haben? Und das permanent in allen Abteilungen. Daraus wächst bei den Spielern und Mitarbeitern sicher nicht die Stärke, die man benötigt, um das beste Leistungsvermögen abrufen zu können."

Wie das geschehen soll? "Ich glaube, es ist extrem wichtig, dass alle das Gefühl von Gemeinsamkeit spüren – nicht nur die Mannschaft, auch der Zeugwart, Sicherheitsdienst oder die Mitglieder der Kommunikationsabteilung", sagte der 47-Jährige: "Wir müssen alle in die gleiche Richtung ziehen. Aber so etwas passiert nicht nur durch ein Gespräch. Wir alle lernen voneinander."

Wagner: "Die ersten Schritte sind gut"

Dennoch sei er sicher, mit dem Wechsel nach Gelsenkirchen die richtige Entscheidung getroffen zu haben, sagte der Coach. Zuvor hatte sich Wagner, der 1997 zum Kader der "Eurofighter" gehörte, bei seinem Freund Jürgen Klopp nach dessen Gefühl informiert.

"Am Ende hat er nur bestätigt, was mein Gefühl war. Schalke passt zu mir!" Sein langfristiges Ziel sei es, Schalke nach Rang 14 im Vorjahr "wieder ins internationale Geschäft zurückzuführen. Aber dafür bedarf es Zeit."

Zuletzt hatte dafür aber kaum ein Trainer bei den Königsblauen die nötige Zeit bekommen. Dazu meinte Wagner: "Es hilft nur, im Ist-Zustand zu arbeiten. Die ersten Schritte, die wir gemeinsam seit dem 1. Juli gehen, sind gut." Weitere sollen in den kommenden Wochen und Monaten folgen.

dpa/WA

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Quelle: wa.de

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