Schalke siegt gegen Hertha

"Wo ist der Ausgang?" Das sagt Burgstaller zu seinem Fehlschuss

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Schalkes Guido Burgstaller vergab gegen Berlin eine Hundertprozentige, hatte aber großen Anteil am zweiten Treffer.

Beim Schalker Sieg gegen Hertha BSC vergab Guido Burgstaller eine Hundertprozentige. Der Österreicher erklärt, was ihm dabei durch den Kopf ging.

Gelsenkirchen - Nein, seinen Humor hat Guido Burgstaller nicht verloren. "Ich habe es nicht gesehen", antwortete Schalkes Stürmer auf die Frage, wie er den zweiten Treffer des Nachmittags gesehen hatte. Den Abschluss des Österreichers lenkte Berlins Karim Rekik ins Tor der Hertha zum zwischenzeitlichen 2:0 (48.) für die Königsblauen. "Hauptsache", so Burgstaller, "er war drin und nicht drüber."

Damit spielte der 30-Jährige - entsprechend locker nach dem 3:0-Sieg gegen Hertha BSC - auf eine Szene an, die ihn unter anderen Umständen noch selbst verfolgt hätte. Verteidiger Niklas Stark hielt den Ball im Berliner Strafraum, wirkte in dieser Szene recht lethargisch. Drehte sich langsam, um wohl auf seinen Keeper Rune Jarstein zu warten, dass er sich das Spielgerät abholt.

Burgstaller lauerte, erkannte die Situation, schnappte sich die Kugel - und brachte es zustande, den Ball aus gut zehn Metern über das Tor zu schießen. Ein großes Raunen ging durch die Arena.

Burgstaller war selbst erschrocken

"Ich war selbst ein bisschen erschrocken, dass ich so zum Ball gekommen bin", erklärte Burgstaller: "Dann machst du das schnell - und zack geht er drüber." Was ihm da durch den Kopf ging: " Wo der Ausgang ist", antwortete der Österreicher mit einem leichten Augenzwinkern: "Ich wollte nur raus und nach Hause."

Schalke gelingt Befreiungsschlag gegen Hertha BSC

Doch Burgstaller fing sich wieder. "So etwas passiert", meinte er. "Wenn wir gewinnen, ist es scheißegal. Wenn du aber verlierst, geht dir so eine Szene hunderttausend Mal durch den Kopf, und du kannst keine Minute schlafen."

Burgstaller dürfte so eine ruhigere Nacht haben als Stark, der den Schalker Sieg mit einem weiteren Eigentor (38.) eingeleitet hatte, ehe Jonjoe Kenny für den ersten "echten" königsblauen Treffer sorgte. "In der Situation denke ich, dass hinter mir noch jemand ist, der ihn verwerten und versuche, da noch hinzugehen", erklärte Stark bei Sky: "Ich gehe da lieber hin als gar nichts zu machen."

So waren es unterm Strich lediglich die Schalker, die nach ihrem ersten Saisonsieg zufrieden sein durften. "Über weite Strecken haben wir die Partie kontrolliert", meinte Cheftrainer David Wagner. Burgstaller sagte: "Wir haben über 90 Minuten guten Fußball gespielt. Das ist wichtig. Das war das Schalke, das man kennt und das man sehen will."

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Quelle: wa.de

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