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Jonjoe Kenny über den Austritt aus der Komfortzone und die Gründe für seinen Wechsel zu Schalke 04

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Seit dem Sommer 2019 befindet sich Jonjoe Kenny in Deutschland. Beim FC Schalke 04 will er nicht nur sportlich, sondern auch persönlich wachsen.

Hamm - Seit dem Sommer 2019 befindet sich Jonjoe Kenny in Gelsenkirchen. Beim FC Schalke 04 sollte die sportliche und persönliche Weiterentwicklung erfolgen. Nach nunmehr zehn Monaten lässt sich ein durchweg positives Fazit ziehen. Schulnote eins für den jungen Engländer, der den Schritt nach Deutschland zum Schalke 04 nicht bereut. "Ich wollte hierher kommen, um den Menschen, aber auch mir selbst etwas zu beweisen", sagte Rechtsverteidiger, der als Leihgabe des FC Everton beim Revierklub spielt, der englischen Zeitung The Guardian (Freitag). 

In kurzer Zeit erwarb sich der kampfstarke 23-Jährige beim Fußball-Bundesligisten den Status eines Publikumslieblings. Schalke würde Kenny gerne über die Saison hinaus halten. Auch Kenny fühlt sich wohl in Gelsenkirchen und macht gute Fortschritte beim Deutsch-Lernen. Die Rolle als Ersatzspieler in der englischen Premier League behagte ihm nicht. "Ich möchte kein Spieler sein, der nur ein paar Spiele macht. Ich war nicht glücklich, viel auf der Bank zu sitzen. Ich möchte Fußball spielen und zeigen was ich drauf habe", so Kenny. 

Jonjoe Kenny: Großes Lob für Schalke-Coach David Wagner

Großes Lob hat Kenny daher für Schalkes Coach David Wagner, der ihm nach einer Eingewöhnungszeit viele Einsätze gegeben habe. "Ich wusste, dass ich hier nach vorn kommen kann. Der Trainer hat mir Selbstvertrauen gegeben, das zu zeigen und meine Spielweise zu verbessern. Ich musste nur an mich glauben", sagte Kenny, der dem Wiederbeginn mit dem Revierderby bei Borussia Dortmund am 16. Mai entgegenfiebert. 

Es sei zwar schade, dass die Partie ohne Fans stattfinden müsse, "aber es gibt jetzt wichtigere Dinge". Als Junge, der im Schatten der Everton-Arena in Liverpool aufwuchs, sei der Wechsel 2019 nach Schalke ein großer Schritt gewesen. Er sei dadurch an der Seite von Weston McKennie, Suat Serdar und Co. aber enorm gereift.

"Früher wollte ich immer nur zu Hause bei meiner Familie bleiben", sagte Kenny, dessen Zukunft auf Schalke noch ungewiss ist. Der Wechsel hat mich als Person verändert. Es war nicht alles einfach, aber ich musste es tun, um Fortschritte zu machen und aus meiner Komfortzone herauszukommen, eine neue Sprache zu lernen und zu sehen, wie andere Menschen arbeiten."

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