Schalke 04

Burgstaller versteht Beschimpfungen der Fans: "Da muss man sich nicht wundern..."

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Guido Burgstaller nimmt sich und die Schalker Mannschaft in die Pflicht.

Die Stimmung bei Schalkes Fans kippt, vor allem nach dem Mutlos-Auftritt vom Wochenende. Guido Burgstaller zeigt Verständnis - und nimmt das Team in die Pflicht.

Gelsenkirchen - In diesen Tagen gibt es eigentlich nur ein Thema auf Schalke: Wer beerbt Sportvorstand Christian Heidel, nachdem der 55-Jährige am Samstag offiziell seinen vorzeitigen Rückzug verkündet hatte?

Die Mannschaft versucht, diese Diskussionen so gut es geht auszublenden. "Wir waren alle sehr geschockt", erklärte Stürmer Guido Burgstaller: "Aber wir müssen nach vorne schauen. Es geht um einen großen Verein, es geht um Schalke. Wir müssen zusehen, dass wir aus der Krise herauskommen und uns auf unseren Job fokussieren."

Schließlich liegt bei den Königsblauen auch sportlich einiges im Argen. Die Auftritte waren zuletzt alles andere als zufriedenstellend. Die Krönung - im negativen Sinne - war der blutleere Auftritt der Knappen bei der jüngsten 0:3-Niederlage in Mainz.

Schalke hat die Kurve (vorerst) verloren

"Das ist nicht der Fußball, den wir zeigen wollten", erklärte Burgstaller. Der 29-Jährige betonte, dass "wir in der Bringschuld sind. Wir müssen um jeden Millimeter kratzen, beißen, laufen."

Das wären die ersten Voraussetzungen dafür, die Fans wieder zurückzugewinnen. Denn nach dem Auftritt in Mainz wendeten sich die Anhänger von der Mannschaft ab. "Es schaut so aus", antwortete der österreichische Stürmer auf die Frage, ob Schalkes Mannschaft die Kurve verloren hätte.

Bilder vom Schalker Untergang in Mainz

Er räumte dabei ein: "Da sind wir selbst schuld. Wenn wir so auftreten wie in Mainz, haben wir uns das auch nicht verdient. Kämpfen und laufen musst du immer, das haben wir in Mainz vor allem in der zweiten Halbzeit nicht gemacht. Da muss man sich nicht wundern, wenn die Fans abhauen und uns beschimpfen. Aus der Scheiße müssen wir raus."

"Wir sind in der Bringschuld"

Zumal es dann auch für den Trainer eng werden könnte. Nach Heidels Rückzug rückt Domenico Tedesco immer mehr in den Vordergrund. Muss zeigen, noch der richtige Mann für Königsblau zu sein.

"Wir müssen nicht für einzelne Personen, sondern für den Verein spielen", meinte Burgstaller lediglich. "Wir sind in der Bringschuld, das muss uns klar ein. Wir müssen uns alle an die eigene Nase packen, die Ärmel hochkrempeln und Gas geben."

Dass sich die Königsblauen nicht noch einmal so präsentieren sollen, darüber seien alle Spieler einig. Das sei Thema einer großen Sitzung gewesen. Aber: "Nur durch das Reden", sagte Burgstaller, "wird es nicht besser. Wir müssen es auf den Platz bringen und den Fans etwas zurückgeben." Und die dadurch auch zurückgewinnen.

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Quelle: wa.de

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