FC Schalke 04

S04-Boss Tönnies kündigt weitere Verstärkungen an

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Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies

Vier Neuzugänge weist der Schalker Kader bislang auf. Dabei soll es nicht bleiben. S04-Boss Clemens Tönnies hat angekündigt, das Team weiter verstärken zu wollen.

Gelsenkirchen - Die enttäuschende vergangene Spielzeit hat ihre Spuren hinterlassen auf Schalke. Der Kader jedoch hat noch überraschend viel Ähnlichkeit mit dem, der unter Domenico Tedesco in eine nicht für möglich gehaltene Abwärtsspirale geraten ist.

Das liegt wohl daran, dass Ladenhüter wie Hamza Mendyl, Amine Harit und Nabil Bentaleb noch nicht verkauft oder verliehen worden sind. Denn dadurch ist noch nicht der Spielraum für weitere Investitionen frei geworden. So zählen die Fans bislang vier Neuzugänge. Torhüter Markus Schubert, der am Freitag gegen Norwich (1:2) einen durchwachsenen Auftritt hatte, Benito Raman, England-Leihgabe Jonjoe Kenny sowie der aktuell verletzte Ozan Kabak. Gerade auf Kabak bauen die Anhänger, er soll der wackeligen Defensive Stabilität verleihen. Noch ist aber unklar, wann er wieder ins Training einsteigt.

Schneider und Reschke benötigen Geduld

Gerne hätte Neu-Coach David Wagner auf einigen Positionen noch Verstärkungen. Und die sollen auch tatsächlich kommen. Das hat Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies in der Tageszeitung Die Glocke angekündigt. "Wer das Geschäft kennt, der weiß, dass häufig kurz vor Schluss die wichtigsten Transfers vollzogen werden können", sagte er. Soll heißen: Königsblau benötigt in dieser Transferperiode Geduld. Gut möglich, dass Jochen Schneider, Michael Reschke und Co. erst kurz vor dem 2. September zuschlagen werden.

Tönnies sagte zu möglichen Transfers: "Daran arbeiten wir, müssen aber sehen, wie sich alles entwickelt. Die Konkurrenz ist ja nicht geringer geworden." 

Was passiert mit Nübel?

Zur Zukunft von Alexander Nübel hat sich Tönnies im Interview ebenfalls geäußert. "Er ist ein sehr gefragter Torwart. Wir werden das uns Mögliche tun, um ihn zu halten." Dem U21-Nationalkeeper liegt ein Angebot der Schalker vor, das er bislang nicht angenommen hat. Nübels Vertrag endet 2020. Besonders der FC Bayern soll großes Interesse haben.

Tönnies will sich unterdessen wieder häufiger zu Wort melden, wenn etwas nicht so läuft, wie es laufen soll. Er habe sich in der vergangenen Spielzeit lange zu passiv verhalten, als Schalke immer mehr in Abstiegsgefahr geriet. 

"Ich bin der unruhige Geist auf Schalke, der mahnt, antreibt, ermuntert und das seit mehr als 25 Jahren. In den vergangenen drei Jahren habe ich mich aber stark zurückgenommen", sagte der Schalke-Boss. "Viele Leute haben mir in dieser Zeit zu verstehen gegeben, dass ich Dinge wieder konsequenter hinterfragen soll. Ich bin selbstkritisch und will mich nicht wegducken."

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Quelle: wa.de

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