Revierderby

"Sieg - und Blut anne Schuhe": So lief das Abschlusstraining der Schalker

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Am Freitag gab es noch mal zusätzliche Motivation von den Fans vor dem Revierderby.

Die Knappen haben vor dem großen Revierderby am Samstag gegen Borussia Dortmund noch mal öffentlich trainiert. Manch ein Fan hatte da einen Tipp parat. Wir waren für Sie dabei.

Gelsenkirchen – Der Himmel ist grauer als die Auswärtstrikots der Knappen, vom Imbissstand weht ein leichter Pommes-Bratwurst-Geruch über den Platz, der eine oder andere Fan hat einen Becher Pils in der Hand. Warten auf die Mannschaft. Warten auf die Männer, die am Samstag zu Helden werden können im Derby gegen den BVB. 

Nullneun Minuten – kein Witz – nach 15 Uhr ist sie da: Die Schalker Mannschaft. Verhaltener Jubel noch bei den Fans – doch Jubel. Die Einheit beginnt. Zwischen 800 und 1000 Zuschauer sind dabei.

Domenico Tedesco lässt die Jungs leicht angaloppieren, anschwitzen, aufwärmen. Danach ein bisschen was mit dem Ball. Taktisch studiert der Trainer an diesem nieseligen Dezemberfreitag nichts mehr ein. Der Plan für das Derby (Samstag, 15 Uhr/bei uns im Live-Ticker) steht schon in seinem Kopf. "Vollgas geben", sagte er noch auf der Presskonferenz am Donnerstag. 

Wettbewerb für die Stimmung

Zum Ende der Einheit hin noch etwas für die Stimmung: Ein kleiner Wettbewerb mit zwei Teams. Wer erzielt mehr Tore? Am Ende jubelt das Team in den orangenen Leibchen rund um Nabil Bentaleb.

Schalkes Abschlusstraining vor dem Revierderby

Und zwischendurch immer wieder Gesprächsfetzen von den umstehenden Fans, die unser Reporter aufschnappt. "Es läuft gut. Das wird was geben im Derby", sagt der ältere Herr mit der Schirmkappe. "Hoffentlich wagen die etwas in der Offensive", meint der Kuttenträger aus der Nordkurve. "Sie müssen gewinnen", sagt der junge Schalke-Fan zu seinem Papa.

Motivationsschub

Die Hoffnung ist groß bei den Fans, die Stimmung gut. Tedesco tut gut daran, die Einheit öffentlich abzuhalten. Die Mannschaft holt sich Selbstvertrauen, eine extra Portion Motivation. Die öffentliche Einheit ist die Mayo auf der Mantaplatte. Es wäre ohne gegangen, mit ist aber besser.

Und so lassen es sich die Königsblauen trotz stärker werdenden Regens am Ende nicht nehmen, die Runde zu laufen, die Fans abzuklatschen. Der Jubel von Anfang bricht in Ekstase, die Fans klopfen vor die Bande – Kriegstrommeln am Vorabend der Schlacht. Und da fällt dann auch ein Spruch, der hängen bleibt, von dem die Knappen aber vielleicht nur den ersten Teil umsetzen sollten. "Sieg – und Blut anne Schuhe", fordert ein Königsblauer Anhänger. Ein Scherz. Aber immerhin vielleicht mit einer halbernsten Note. Denn: Es ist Derby.

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Quelle: wa.de

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