Nach der Absage

Neue Hoffnung bei Rangnick? Schalkes Aufsichtsratschef Buchta kündigt neue Gespräche an

Nach der Absage von Ralf Rangnick an den FC Schalke 04 scheint das Thema noch nicht ganz beendet. Aufsichtsratschef Jens Buchta will erneut das Gespräch suchen.

Update vom 20. März, 19.08 Uhr: Das Thema Ralf Rangnick und Schalke 04 scheint offenbar noch nicht ganz durch zu sein. Wie Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Jens Buchta vor dem Spiel gegen Gladbach bestätigte, werde er zu Beginn der kommenden Woche erneut das Gespräch mit Rangnick-Berater Marc Kosicke suchen. Zumal die Absage von Ralf Rangnick am Samstag für Buchta doch überraschend kam, wie er zugab. Bis dahin seien die Gespräche „äußerst positiv“ gewesen sein inklusive Folgegespräch in der kommenden Woche.

NameRalf Rangnick
Geboren29. Juni 1958, Backnang
Größe1,81 Meter
EhepartnerinGabriela Rangnick

Ob sich die Meinung von Ralf Rangnick in den kommenden Tagen ändern wird, konnte Jens Buchta nicht beurteilen. Anfang der nächsten Woche wolle sich Buchta erneut mit Berater Kosicke ausführlich unterhalten. Finanzielle Forderungen habe Ralf Rangnick bislang nicht gestellt, wie Buchta bei Sky berichtete. „Ich bin mir ganz sicher, dass wir im Aufsichtsrat keinen finden werden, der gegen eine Verpflichtung von Ralf Rangnick ist“, so Buchta.

Sollten die Gespräche mit Ralf Rangnick zu keinem Ergebnis führen, werde Buchta parallel Gespräche mit weiteren Kandidaten führen. Auch Fans und die Pro-Rangnick-Gruppe haben noch lange nicht aufgegeben. Die Befürworter einer Rangnick-Verpflichtung kündigten neue Maßnahmen an, um Rangnick von einem Engagement bei Schalke 04 zu überzeugen.

Schalke: Aufsichtsrat und Jens Buchta überrascht von Absage von Ralf Rangnick

Update vom 20. März, 14.21 Uhr: Die Absage von Ralf Rangnick an den FC Schalke 04 hat den Aufsichtsrat offenbar völlig überrascht. „Der Aufsichtsrat war entschlossen, in einer für die kommende Woche vereinbarten zweiten Runde eine Einigung mit Ralf Rangnick zu erreichen. Dass es dazu nicht kommen wird, ist bedauerlich“, so Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Jens Buchta.

Und weiter: „Zugleich hat der Aufsichtsrat angesichts der Ereignisse der letzten zehn Tage ein gewisses Verständnis für Rangnicks Entscheidung. Der Aufsichtsrat wird nun eine schnellstmögliche Besetzung für den Posten des Sportvorstandes anstreben“, wird Jens Buchta zitiert, der Verständnis für die Enttäuschung der Fans zeigte. „Schalke 04 braucht nach den von außen hineingetragenen Turbulenzen der letzten Tage jetzt mehr denn je Einigkeit und Ruhe, um die nächsten, so wichtigen Wochen voller bedeutsamer Entscheidungen konzentriert anzugehen“, so Buchta.

Ralf Rangnick: Jens Buchta und Aufsichtsrat überrascht von Schalke-Absage

Update vom 20. März, 13.33 Uhr: Das ist mal ein Schock für den FC Schalke 04. Nach eigentlich positiv verlaufenen ersten Verhandlungen mit dem Aufsichtsrat hat Ralf Rangnick nun Königsblau eine Absage erteilt. Seine Entscheidung gab Ralf Rangnick am Samstag via seines Medienberaters bekannt. Noch am Donnerstag war von „kontruktiven“ Gesprächen die Rede.

„Ich hätte mich gerne eingebracht (...). Leider sehe ich mich aufgrund der zahlreichen Unwägbarkeiten innerhalb des Vereins derzeit nicht in der Lage, die sportliche Verantwortung beim S04 zu übernehmen“, wird Ralf Rangnick von Sky zitiert. Der 62-Jährige wird mit einer Nachfolge von Joachim Löw als Bundestrainer in Verbindung gebracht.

Ralf Rangnick: Absage! Rückkehr zu Schalke 04 jetzt vom Tisch - Hintergründe

Dennoch zeigt sich Ralf Rangnick für die positiven Rückmeldungen via Bild, besonders der Fans. „Schalke 04 ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die überwältigend positiven Reaktionen der königsblauen Gemeinde auf meine mögliche Rückkehr haben mich zutiefst beeindruckt und in meinen Gefühlen für diesen ganz besonderen Verein bestätigt.“

Schalke 04 steht unmittelbar vor dem Abstieg in die 2. Liga. Nicht nur deshalb gibt Rangnick dem Verein und den Fans aufmunternde Worte auf den Weg. „Ich wünsche allen Mitgliedern und Anhängern des Vereins, dass es ihnen gelingt, sämtliche Kräfte zu bündeln, um Schalke 04 auf und außerhalb des Platzes wieder zu einer Einheit zu machen und nach oben zu führen“, wird Rangnick weiter zitiert. Klar ist ab auch: Die Suche des FC Schalke 04 nach einem Sportvorstand geht weiter.

Schalke: Wunschkandidat Ralf Rangnick erteilt S04 überraschende Absage

Update vom 19. März, 9.35 Uhr: Der FC Schalke 04 und sein möglicher Heilsbringer Ralf Rangnick sind sich offenbar ein deutliches Stück näher gekommen. Nach der Aussprache zwischen der Pro-Rangnick-Gruppe und dem Schalker Aufsichtsrat hat der Klub nun offiziell die Verhandlungen mit Rangnick aufgenommen. Eine mögliche Zusammenarbeit scheint möglich.

Denn: Die Verhandlungen zwischen dem Schalker Aufsichtsrat und Rangnick-Berater Marc Kosicke seien „konstruktiv“ gewesen. „Dieses Gespräch war offen und vertrauensvoll. Wir haben die Rahmenbedingungen für eine mögliche Zusammenarbeit ausführlich erörtert. Anschließend haben wir vereinbart, die Gespräche fortzusetzen“, heißt in einer Meldung des Vereins. Die Basis scheint gelegt.

Schalke 04 sucht das Gespräch mit Ralf Rangnick. Erste Details sickern durch.

Nun geht es um die Planungen für die 2. Liga und den zur Verfügung stehenden Etat. Der soll laut Angaben der Bild bei 35 Millionen Euro und damit über dem liegen, was bislang je ein Zweitligist für seinen Kader zur Verfügung gestellt hatte. Zudem fordere Rangnick wohl einen Fünfjahresvertrag mitsamt Boni bei einem Wiederaufstieg.

Ralf Rangnick: Schalke plant „nächste Schritte“ - Details enthüllt

[Erstmeldung] Hamm - Es wirkt wie eine arrangierte Zusammenkunft. Wie ein Treffen, das Freunde für einen ausgehandelt haben. Wohl wissend, dass die Person einem gut tun würde. Nach deutlicher Skepsis von Seiten des FC Schalke 04 könnte nun ordentlich Schwung reinkommen in der Causa Ralf Rangnick. Beide Seiten haben sich auf eine Aussprache geeinigt. Erste Details sickern durch.

Ralf Rangnick: Schalke plant „nächste Schritte“ - erste Details enthüllt

Wie bei so vielen Dingen müssen die Rahmenbedingungen stimmen. So auch beim FC Schalke 04. Klar ist, dass Ralf Rangnick mit limitierten Mitteln in Gelsenkirchen agieren müsste. Laut Bild liegt der Etat für die kommende Saison in der 2. Liga bei 35 Millionen Euro. Hinzu drücken die über 200 Millionen Euro Verbindlichkeiten ganz schön aufs Gemüt auf Schalke.

Dennoch, oder vielleicht auch deshalb, hat Ralf Rangnick große Lust auf die vielleicht schwierigste Aufgabe seiner Karriere. Bei seinem Herzensverein, der in der kommenden Saison die Mission Wiederaufstieg angehen werden muss mitsamt Neustart in der 2. Liga. Aufsichtsratschef Jens Buchta hatte angekündigt, das Gespräch mit Ralf Rangnick suchen zu wollen. Verhandelt wird offenbar ein Fünfjahresvertrag auf Schalke mitsamt Boni, sollte Ralf Rangnick den Aufstieg schaffen.

Ralf Rangnick: Bundestrainer statt Schalke? S04 sollte nicht zu hoch pokern

Ob das gleich in der ersten Saison gelingen könnte, ist ob der aktuellen Situation auf Schalke unklar. Ralf Rangnick kann und will das herrschende Chaos aufräumen als Sportvorstand - und wohl auch als Cheftrainer. Dem Bericht zufolge will Rangnick zumindest für ein Jahr eine Doppelfunktion einnehmen bei Königsblau. Erst kürzlich wurde Dimitrios Grammozis als neuer Coach installiert, auch über den Sommer hinaus. Ob der 42-Jährige als Co-Trainer fungieren würde, bleibt abzuwarten.

Noch allerdings befinden sich etwaige Planspiele ganz am Anfang. Die Gemüter auf Schalke scheinen sich allmählich beruhigt zu haben. Aufsichtsratsvorsitzender Jens Buchta hatte das Handeln der geheimen Gruppe, die Rangnick auf Schalke vorgeschlagen hatte, als „vereinsschädigend“ bezeichnet. Nun rudert Buchta ein wenig zurück. „Im nächsten Schritt wird sich der Aufsichtsrat unmittelbar mit dem Berater von Ralf Rangnick zusammensetzen, um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit unter den gegebenen Rahmenbedingungen zu erörtern“, sagte Buchta der Deutschen Presse Agentur.

Klar ist aber auch: Der FC Schalke 04 sollte nicht zu hoch pokern. Die jüngsten Aussagen von Rangnicks Berater Marc Kosicke lassen tief blicken. „Das wäre die Krönung seiner Karriere“, wird Kosicke von Sport1 zitiert. Damit jedoch meinte er nicht ein Engagement seines Klienten bei Schalke 04, sondern die Nachfolge von Joachim Löw als Bundestrainer.

Rubriklistenbild: © Ronny Hartmann/dpa

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