0:4 in der Arena

Schalke hakt Bayern-Pleite sofort ab - Fährmann nennt Marschroute und gibt Versprechen ab

Schalke hakt die Pleite gegen den FC Bayern trotz phasenweise ordentlichen Auftritts ab. Ralf Fährmann sagt, worauf es jetzt ankommt - und gibt ein Versprechen ab.

Hamm - Mit dem Kopf nach unten gerichtet und hängenden Schultern schlich Erwin von dannen. Enttäuscht und geknickt stampfte das Maskottchen von Schalke 04 die Treppen hoch und verließ den Innenraum der Arena in Gelsenkirchen. Wieder kein Sieg. Wieder eine Klatsche gegen den FC Bayern.

VereinFC Schalke 04
CheftrainerChristian Gross
Stadion/ArenaVeltins Arena
OrtGelsenkirchen

Schalke hakt Bayern direkt ab: „Jetzt kommen die Spiele, in denen wir punkten müssen“

Mit 0:4 musste sich der Tabellen-Letzte gegen den Spitzenreiter der Bundesliga geschlagen geben. Dass das Ergebnis höher ausfiel, als es der Spielverlauf und der Auftritt der Schalker vermuten ließ, war da nur ein winziger Trost, von dem sich die Königsblauen nichts kaufen können.

„Wir waren zwar ganz klar spielbestimmend, aber zwei Tore sind erst am Ende gefallen. Schalke ist auch immer wieder zu gefährlichen Chancen gekommen“, räumte auch Bayerns Thomas Müller bei Sky ein, der zwei (33. und 88.) der vier Münchner Tore erzielte. Die weiteren Treffer steuerten Robert Lewandowski (54.) und David Alaba (90.) bei. Zuvor war Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge mit einer besonderen Corona-Maske aufgefallen.

Ordentlich gespielt - und dennoch verloren. Ralf Fährmann wollte so etwas gar nicht erst hören, denn „es ist nicht so richtig glaubwürdig, wenn man vier Gegentore bekommt“, erklärte der S04-Keeper. „Bayern war heute besser, wir haben verdient verloren. Wir brauchen nicht über irgendwelche Überschriften nach dem Spiel diskutieren.“

Schalke nach Bayern-Pleite einer der großen Verlierer des 18. Bundesliga-Spieltags

Denn trotz der deutlichen Steigerung im Vergleich zum 0:8 im Hinspiel beim FC Bayern sind die Schalker mit Blick auf den Abstiegskampf ein Verlierer des 18. Spieltags. Die Königsblauen haben nicht nur einen riesigen Rückstand auf den Relegationsplatz, sondern nach dem überraschenden 3:2-Sieg von Mainz 05 gegen RB Leipzig am Samstag nun sogar drei Punkte Rückstand auf Rang 17.

Ein Grund zum Aufgeben ist das für Schalke aber nicht. „Es kommen noch 16 Spiele, gegen den stärksten Gegner haben wir jetzt gespielt“, meinte Ralf Fährmann: „Jetzt kommen die Spiele, in denen wir punkten müssen.“

Schalke: Ralf Fährmann hakt Bayern ab gibt Versprechen ab

So etwa am Samstag, wenn die Königsblauen bei Werder Bremen antreten. Ralf Fährmann versprach: „Ich kann jedem Einzelnen versichern, dass ich jeden Tag alles dafür tun werde, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen.“ Ansonsten ist der Abstieg der Knappen in die 2. Liga wohl kaum noch zu vermeiden.

Einige Schalke-Fans hingegen scheinen sich mit dem Gang ins Fußball-Unterhaus schon abgefunden zu haben. Ein Nutzer etwa schrieb auf Twitter: „Dieser Verein ist tot. Ich verliere jede Hoffnung seit letzter Woche. Liga 2 wird noch nicht das Ende sein des Absturzes.“ Ein anderer meinte - untermauert mit dem beschriebenen Bild von Erwin: „16 Spiele noch bis das Licht ausgeht...“. Er könnte damit nicht Unrecht haben.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Pool AP | Martin Meissner

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