Jetziger HSV-Sportvorstand

Boldt: Darum hat es mit Schalke nicht geklappt

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Jonas Boldt war mit Schalke in Gesprächen, ist jetzt Sportvorstand des Hamburger SV.

Jonas Boldt galt lange als Kandidat auf Schalke, ist jetzt Sportvorstand beim Hamburger SV. Nun erklärt er, warum es mit Königsblau nichts geworden ist.

Gelsenkirchen - Die sportliche Leitung auf Schalke ist bereits neu und vor allem breiter aufgestellt. Mit Sportvorstand Jochen Schneider an der Spitze, der im März die Nachfolge des offiziell zurückgetretenen Christian Heidel antrat.

Es hätte aber durchaus auch ganz anders kommen können. Viele Namen wurden diskutiert. Für Heidel, aber auch mit dem Ex-Manager. Ein Name, der immer wieder rundum Gelsenkirchen kursierte, war Jonas Boldt, der nun beim Hamburger SV in der Verantwortung steht. Schon früh hatte es mit dem 37-Jährigen nach Informationen dieser Redaktion einen Austausch gegeben.

"Auf Schalke hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit Christian Heidel und hätte mich unter ihm eingeordnet", erklärte Boldt nun im Interview mit Spox und Goal: "In Hamburg war es wiederum so, dass ein Sportvorstand gesucht wurde und ich mich dieser Aufgabe mit allem Drum und Dran stellen wollte."

Unterschiedliche Ansichten mit Schalke

Es sei mit Schalke aber nicht daran gescheitert, dass für ihn kein Posten in der ersten Reihe vorgesehen war. "Ich habe mich mit Christian Heidel und Clemens Tönnies wirklich toll ausgetauscht, aber auch unterschiedliche Ansichten festgestellt", erklärte Boldt: "Zudem war der Zeitpunkt vielleicht nicht so ideal, da sie sehr früh auf mich zukamen, Christian Heidel dann aber bereits Anfang des Jahres gegangen ist. Ich dagegen wollte mir bewusst Zeit für die Reflektion nehmen und nicht direkt wieder ins Hamsterrad einsteigen."

Am Ende sei er dann "nach allen Gesprächen, die konkreter geworden sind, von der Aufgabe und Herausforderung beim HSV am meisten überzeugt" gewesen, erklärte er: "Ich habe mich nicht gegen etwas entschieden oder etwas für schlecht befunden. Es kommt auch mal auf das Timing an, dazu ist es ja auch nie meine alleinige Entscheidung. Beim HSV hatte ich bei allem Risiko sehr schnell ein gutes Bauchgefühl und richtig Bock."

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Quelle: wa.de

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