Königsblau zieht Kaufoption nicht

Bruma muss Schalke verlassen: "Ich bin enttäuscht"

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Jeffrey Bruma.

Jeffrey Bruma muss Schalke nach einem halben Jahr wieder verlassen - und ist enttäuscht. Dennoch nehme er aus dieser Zeit einiges mit.

Gelsenkirchen - Fast schon als Randerscheinung verließ Jeffrey Bruma am frühen Samstagabend die Schalker Arena. Es war ein kurzes Intermezzo für den 27-Jährigen bei den Königsblauen: Sie haben den Innenverteidiger vor dem letzten Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart (0:0) verabschiedet, die Kaufoption nicht gezogen.

Im Laufe der Woche sei dem Niederländer diese Entscheidung von Sportvorstand Jochen Schneider mitgeteilt worden, berichtete er. "Ich wäre gerne auf Schalke geblieben", sagte Bruma: "Es ist etwas Besonderes, für diesen Verein zu spielen. Leider wurde anders entschieden, daher bin ich schon etwas enttäuscht. Aber das ist das Geschäft, ich schaue weiter nach vorne."

Schalke hatte mit der Leihe des Wolfsburgers Bruma im Winter auf den Abgang von Naldo und die Verletzung von Benjamin Stambouli reagiert. Königsblau hätte die Chance gehabt, den Niederländer per Kaufoption für 3,5 Millionen Euro zu verpflichten. Doch Schalke plant in der Verteidigung nicht mit ihm.

Dennoch blickt Bruma, der in der Rückrunde auf 12 Pflichtspiel-Einsätze für die Knappen kam, ohne Groll auf seine kurze Schalker Zeit zurück: "Wenn du mit diesem Trikot aufläufst, ist das besonders", meinte er: "Es war sehr geil."

Bruma sieht Zukunft nicht in Wolfsburg

Auch Erfahrungen nehme er mit - vor allem durch die Arbeit mit Trainer Huub Stevens. "Huub ist Huub", sagte Bruma: "Er ist noch etwas von der harten Schule, aber das war hier auch nötig in dieser schwierigen Phase, in der wir in der Tabelle nicht richtig vorankamen. Es war schon eine Erfahrung wert."

Wie es für Bruma nun weiter geht, ist offen. Zwar ist er vertraglich noch bis 2021 an den VfL Wolfsburg gebunden, allerdings geht er nicht davon aus, dass er bei den Niedersachsen eine Perspektive hat. "Ich glaube, dass meine Zukunft dort nicht so ganz gut aussieht", sagte er.

Daher werde er nun schauen, was auf ihn zukommt. Er wolle die Vorbereitung nutzen, um sich umzuschauen. Dabei schließt er auch einen Klub außerhalb Deutschlands nicht aus. "Ich hoffe auf einen Verein, der mich respektiert wie ich bin und bei dem ich mich wohlfühle. Bis zum Ende des Transferfensters Ende August kann viel passieren. Ich hoffe auf eine gute Lösung und dass ich meine Spielfreude wieder zeigen kann."

Den Schalkern wünscht er derweil, dass sich der Klub wieder stabilisiert. "Klar ist da Arbeit, aber sie können es ganz schnell wieder hinbekommen, dass sie wieder weiter oben angreifen können", so Bruma.

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Quelle: wa.de

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