19. Bundesliga-Spieltag

Tedesco sucht Lösungen für Hertha

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Domenico Tedesco (rechts) hat den Gegner genau analysiert. Droht wieder eine Manndeckung für Schalkes Sebastian Rudy?

Der Stachel sitzt tief: Im Hinspiel hat Hertha Sebastian Rudy komplett kalt gestellt. Knappen-Coach Domenico Tedesco sucht Lösungen.

Gelsenkirchen – Diese Szenen waren schnell wieder Thema. Berlins Ondrej Duda war dem Schalker Neuzugang Sebastian Rudy im Hinspiel auf Schritt und Tritt gefolgt und hatte ihn somit aus dem Spiel genommen. „Das war mir wieder sehr präsent“, sagte Domenico Tedesco, der Cheftrainer der Königsblauen, dem Rudy damals geklagt hatte, dass der Herthaner ihm sogar „bis aufs Klo“ gefolgt wäre.

Der Plan war aufgegangen, der Hauptstadtklub siegte mit 2:0 – dank zweier Treffer eben jenes Duda. „Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass uns das wieder passiert, vielleicht auch in Berlin“, erklärte Tedesco vor dem Duell mit der Hertha am Freitag (20.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker). „Wir haben versucht, uns Lösungen zu erarbeiten.“ Nicht erst seit dem ersten Duell mit der „Alten Dame“ in dieser Saison.

Kontrahenten analysiert

Dazu haben Tedesco und Co. – wie vor jeder anderen Partie auch – den Kontrahenten genau analysiert. Der 33 Jahre alte Coach betonte jedoch: „Viel wichtiger ist, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren und fokussieren. Natürlich beschäftigen wir uns auch mit dem Gegner, aber nicht zu einem größeren Prozent-Satz als mit uns selbst.“

Denn Schalke, das weiß Tedesco, ist in der Bringschuld. Spielerisch. In erster Linie jedoch in Sachen Punkte, um eine bessere Rück- als Vorrunde zu spielen, wie es genauso das interne Ziel ist. Den Anfang haben die Königsblauen mit dem hart erarbeiteten 2:1-Sieg gegen Wolfsburg gemacht. Gegen die Hertha wären weitere Zähler wichtig, denn bei den darauffolgenden Aufgaben gegen Borussia Mönchengladbach und beim FC Bayern rechnen wohl die wenigsten Außenstehenden mit Zählbarem für die Knappen.

Königsblau unter Druck?

Ein besonderer Druck für das Match in Berlin also, sollte man meinen. Tedesco wollte davon allerdings nichts wissen. „Druck ist immer so ein enormer Begriff, den wir im Fußball nicht kennen dürfen“, sagte Schalkes Trainer: „Wir haben Respekt vor jedem Gegner. Wir verspüren nicht mehr oder weniger Druck. In meiner Amtszeit hier kenne ich kein Spiel, bei dem der Druck nicht auf uns lag.“ Jetzt müssen die Königsblauen auch zeigen, damit umgehen zu können.

So könnte Schalke in Berlin spielen

Beim Personal muss Tedesco dabei zwar auf Weston McKennie (Gelb-Sperre) verzichten, dafür kehren Yevhen Konoplyanka nach Mandelentzündung sowie Suat Serdar nach Muskelfaserriss wieder zurück. Weil Nabil Bentaleb erst seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining ist und entsprechend Nachholbedarf hat, dürfte der Algerier noch keine Option für die Startelf sein.

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Quelle: wa.de

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