Fußball, Bundesliga

Schalke 04 geht in Mainz unter - und Manager Heidel weg

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Der FC Schalke 04 rutscht immer tiefer in die Krise. Der deutsche Vizemeister verlor beim FSV Mainz 05 mit 0:3 (0:1) -  und jetzt ist auch noch der Manager weg.

Mainz - Der FC Schalke 04 rutscht immer tiefer in die Krise. Der deutsche Vizemeister verlor am Samstag beim FSV Mainz 05 mit 0:3 (0:1) und ist in der Fußball-Bundesliga seit nunmehr fünf Spielen ohne Sieg.

Vor 26.005 Zuschauern trafen Karim Onisiwo in der 18. und 84. Minute sowie Joker Jean-Philippe Mateta (73.) nur neun Minuten nach seiner Einwechslung für die Mainzer, die ihre Negativserie von drei Niederlagen nacheinander beendeten.

Für Schalke-Sportvorstand Christian Heidel war es bei der dritten Rückkehr an die alte Wirkungsstätte die erste Pleite. Nach dem Spiel wurde bekannt, dass der 55-Jährige spätestens zum Saisonende aufhört, wie der Club mitteilte. Alles zu Heidels Abgang finden Sie hier.

Bilder vom Schalker Untergang in Mainz

Nach dem 2:3 in der Champions League gegen Manchester City veränderte Schalke-Trainer Domenico Tedesco seine Startelf gleich auf vier Positionen. Torwart Alexander Nübel löste nach verbüßter Rot-Sperre wieder Ralf Fährmann zwischen den Pfosten ab, zudem durften Sebastian Rudy, Omar Mascarell und Steven Skrzybski von Beginn an ran. Die erste Chance bot sich jedoch den Mainzern.

Nach einem Gewühl im Strafraum landete der Ball bei Abwehrchef Stefan Bell, dessen Schuss aber knapp am Pfosten vorbeistrich. Die Gäste wirkten zwar etwas ballsicherer, brachten nach vorn zunächst aber kaum gefährliche Aktionen zustande. Ein Schuss von Nabil Bentaleb (12.), der knapp das Ziel verfehlte, war die einzig nennenswerte Offensivaktion in der ersten halben Stunde.

Mainz läuft und kämpft mehr

Die Hausherren verdienten sich mit Kampfgeist und Laufbereitschaft die Führung, die Anthony Ujah (25.) und Jean-Paul Boetius (27.) hätten ausbauen können. Kurz vor der Pause kam dann Schalke doch einmal gefährlich vor das Mainzer Tor, doch FSV-Keeper Florian Müller verteilte bei einem Kopfball von Matija Nastasic mit einem Reflex den Ausgleich. Auch nach dem Wechsel blieb Schalke zwar bemüht, aber ohne Durchschlagskraft. Mainz stand sicher in der Defensive und inszenierte immer wieder schnelle Gegenangriffe. Ujah (55.) hatte das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Nübel.

23 Minuten vor Schluss versammelte Tedesco seine Schützlinge in einer kurzen Behandlungspause eines Mainzer Spielers noch einmal an der Seitenlinie und schwor sie für eine Schlussoffensive ein. Doch dem Vizemeister fiel nichts ein. Keine Ideen, wenig Bewegung und zahlreiche Fehlpässe - so war die kompakte FSV-Abwehr nicht zu knacken. Stattdessen lud Schalke die Hausherren förmlich zum Toreschießen ein, was diese gerne annahmen. - dpa

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Quelle: wa.de

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