Schalke 04

Wagner nimmt Burgstaller und Co. in die Pflicht: Wir brauchen Stürmer-Tore

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Schalkes Stürmer Guido Burgstaller ist in dieser Saison noch ohne Treffer.

Bei Schalke 04 ist die Torausbeute vor allem von den Angreifern ausbaufähig. Vor dem Derby gegen den BVB nimmt Coach Wagner seine Stürmer in die Pflicht. 

Gelsenkirchen - Eine Liste führt Guido Burgstaller an. Wenn es um die Statistik der intensiven Läufe geht, steht Schalkes Stürmer mit 735 klar an der Spitze - gefolgt von Wolfsburgs Wout Weghörst (711). Bei den Sprints liegt der Österreicher in dieser Tabelle ebenfalls vorn (241), ist dort gleichauf mit Dortmunds Achraf Hakimi.

Es sind Werte, die die Verantwortlichen der Königsblauen immer wieder herausheben. Sie betonen, wie sehr der 30-Jährige für die Mannschaft arbeitet. "Wie er ackert, ist nicht hoch genug anzurechnen", sagte jüngst Sportvorstand Jochen Schneider.

So weit, so richtig. Doch am Ende gilt der Satz, dass ein Stürmer an seinen Toren gemessen wird. Und dort steht nach acht Spieltagen nach wie vor die Null. Der Österreicher agiert beim Abschluss recht unglücklich, bei der jüngsten 0:2-Niederlage in Hoffenheim brachte er es gerade einmal auf einen Torschuss.

Schalke bislang nur mit zwei Stürmer-Toren

Ohnehin hat Schalke erst zwei Angreifer-Tore auf dem Konto dank Ahmed Kutucu und Rabbi Matondo. Dass sich die Königsblauen nicht dauerhaft auf Spieler aus anderen "Abteilungen" verlassen können, weiß auch David Wagner.

"Ich möchte nicht, dass es so rüber kommst, als würde ich meine Stürmer in Watte packen", erklärte der Chefcoach einen Tag vor dem Revierderby am Samstag gegen Borussia Dortmund (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker sowie live im TV).

Er ergänzte unmissverständlich: "Fakt ist: Wir brauchen Stürmer-Tore in dieser Saison. Da ist es mir auch egal, wer dieser Mister X ist. Sicher ist das etwas, das ausbaufähig ist, keine Frage. Es gefällt mir mindestens genauso gut, wenn andere treffen. Nichtsdestotrotz brauchen wir aus diesem Mannschaftsteil mehr Torgefahr. Das war in den bisherigen Spielen allenfalls in Ordnung, das wissen die Jungs auch."

Wagner: Zu früh für ein abschließendes Urteil

Natürlich freue er sich darüber, dass Mittelfeldspieler das kompensieren könnten. "So muss es ja auch sein, weil unsere Offensivspieler ja auch extrem viel kompensieren, wenn der eine oder andere taktische Fehler hinter ihnen passiert. Wir wissen, dass wir da zulegen müssen und wollen. Das wichtigste ist, dass man das ehrlich anspricht."

Schalkes Coach betonte aber auch, dass es ihm zu früh für ein generelles Urteil sei. "Es sind erst acht Spieltage vorüber, das ist relativ wenig", meinte er: "Lasst uns da nach 34 Spieltagen noch einmal sprechen, wie unser Angriff über die Quote performt."

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Quelle: wa.de

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