Ex-Schalker

"Dazu war der FC nicht bereit": Warum Höwedes nicht nach Köln wechselt

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Benedikt Höwedes wird nicht zum 1. FC Köln wechseln.

Benedikt Höwedes steht vor einer Rückkehr in die Bundesliga. Doch der Transfer des Ex-Schalkers zum 1. FC Köln droht zu scheitern. Grund ist eine Vertragsoption.

  • Benedikt Höwedes steht vor einer Rückkehr in die Bundesliga.
  • Der 1. FC Köln will den langjährigen Schalker gerne auf Leihbasis verpflichten - aber ohne bindender Kaufpflicht.
  • Auch andere Klubs sollen den Verteidiger von Lokomotive Moskau auf dem Zettel haben.

Update 23. Januar, 14.17 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen. Benedikt Höwedes (31) wird nicht von Lokomotive Moskau zum 1. FC Köln wechseln. Dabei war sich der Ex-Schalker laut bereits mit dem Effzeh über eine Leihe einig - und auch Lok Moskau hätte dem zugestimmt. Dennoch sagte der Verteidiger laut Bild und Express ab.  

Denn: Höwedes wollte demnach eine verpflichtende Kaufoption für den Fall des Kölner Klassenerhalts, weil er im Sommer nicht zurück nach Russland wollte. Der FC wollte dich darauf offenbar nicht einlassen.

"Benni hat echt für die Aufgabe in Köln gebrannt und wäre bereit gewesen, auf einiges zu verzichten. Aber letztlich haben wir uns in diesem entscheidenden Punkt nicht einigen können. Der Spieler strebt eine endgültige Lösung an. Er wollte eine Option über den Sommer hinaus. Dazu war der FC nicht bereit“, sagte Berater Volker Struth dem Express,

Update 20. Januar, 13.30 Uhr: Nach Express-Informationen bahnt sich eine Entscheidung beim Transfer von Benedikt Höwedes an. Dem Bericht zufolge wolle der ehemalige Kapitän von Schalke 04 gerne zum 1. FC Köln wechseln. „Es gibt keinen neuen Stand“, sagte Kölns Sportchef Horst Heldt. Allerdings soll am Montag eine endgültige Entscheidung fallen.

Höwedes, der bei seinem aktuellen Klub Lokomotive Moskau eine Ausstiegsklausel in Höhe von sechs Millionen Euro besitzt, besteht weiterhin auf eine Kaufpflicht in seinem möglichen Leih-Vertrag beim 1. FC. 

Update 15. Januar, 7.45 Uhr: Der Transfer von Benedikt Höwedes zum 1. FC Köln ist zunächst wieder in die Ferne gerückt, der Ex-Schalker ist mit seinem Klub Lokomotive Moskau ins Trainingslager nach Marbella geflogen.

Laut Bild sträubt sich der FC gegen die Kaufpflicht nach der halbjährigen Leihe mit einer Ablöse in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Die Kölner wollen demnach nur eine unverbindliche Kaufoption, weil der Klub schon im vergangenen Sommer finanziell über die Grenzen gegangen sei.

Update 14. Januar, 14.30 Uhr: Wird es doch nichts mit der Bundesliga-Rückkehr von Benedikt Höwedes (31)? Der ehemaliger Schalker will zunächst (lieber) ins Trainingslager seines Klubs Lokomotive Moskau nach Marbella reisen - womit zumindest ein schneller Transfer zum 1. FC Köln vom Tisch wäre.

Wie die Bild berichtet, hapert es daran, dass sowohl Lok Moskau als auch Höwedes eine Leihe mit bindender Kaufpflicht präferieren. Die Kölner hingegen wollen "nur" eine unverbindliche Kaufoption, um über Transfers im Sommer frei entscheiden zu können.

Dazu hätten die Rheinländer, so heißt es weiter, beim Buhlen um Höwedes Konkurrenz bekommen. Mehrere Klubs sollen sich über den langjährigen Schalker informiert haben.

Erstmeldung: Höwedes vor Rückkehr nach Deutschland - deswegen stockt der Transfer

Gelsenkirchen - Benedikt Höwedes steht vor einer Rückkehr in die Bundesliga. Der langjährige Schalker steht beim 1. FC Köln auf dem Zettel und soll dort die Abwehrprobleme des abstiegsbedrohten Aufsteigers lösen, wie Bild und Express zuletzt übereinstimmend berichteten. Demnach wollen die Kölner den 31 Jahre alten Innenverteidiger bis zum Saisonende auf Leihbasis mit anschließender Kaufoption von Lokomotive Moskau verpflichten.

FC-Sportchef Horst Heldt soll sich bereits in Verhandlungen mit Höwedes' Berater Volker Struth sowie Lok Moskau. "Es ist richtig, dass wir mit dem Verein in Verhandlungen stehen. Wir können aber noch nichts vermelden", sagte Lok-Präsident Vasily Kiknadze im Gespräch mit Sport1. "Wir wollen zunächst einmal eine gute Lösung für den Spieler und dann auch für uns als Verein finden."

Höwedes will zurück nach Deutschland

Genau daran hakt es offenbar. Denn eigentlich wollen die Moskauer den Ex-Schalker gar nicht ziehen lassen. Auf der anderen Seite bevorzuge Köln laut Bild ein Leihgeschäft mit Kaufoption. Auch Höwedes selbst soll das bevorzugen, weil er unbedingt dauerhaft zurück nach Deutschland und zu seiner Familie um Ehefrau Lisa und Sohnemann Bas Antonius (13 Monate alt).

Höwedes spielte von 2001 bis 2018 für den FC Schalke 04 und war nach seiner Absetzung als Kapitän zunächst zu Juventus Turin und dann zu Lokomotive Moskau gewechselt. Eine Rückkehr in die Bundesliga hatte Höwedes, der in Moskau noch einen Vertrag bis 2021 hat, stets als grundsätzlich interessant bezeichnet.

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Quelle: wa.de

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