Fußball im Kreis Soest

Zwei Wunschtermine: Verband verrät Pläne für Saisonstart - so groß sind die Kreisligen

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Die Lippetaler um Julius Goldsteins (Mitte) können sich wieder auf Duelle mit Soest II freuen.

Kreis Soest - Es kommt Licht ins Dunkel bei den Fußballern. Der FLVW hat nun nämlich die ersten Planungen für die Saison 2020/21 bekannt gegeben. Für die überkreislichen Junioren hat man bereits den Starttermin auf den 5./6. September festgelegt, bei den Senioren ist allerdings noch nichts voll spruchreif.

Hier laufen aktuell Gespräche, wie FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders gegenüber unserer Zeitung berichtet. Dabei gehe es laut ihm vor allem um die Maximalkapazität von Zuschauern. Die derzeitige NRW-Corona-Verordnung lässt 100 bei einer Veranstaltung zu. „Auf Kreisebene ist das schon viel“, findet Schnieders, der sich für die höheren Amateurligen jedoch mehr Zuschauer wünscht. „In großen und weitläufigen Stadien ist das unter Wahrung der Abstandsregeln möglich.“ Bald will der Verband jedoch auch für die Senioren einen Starttermin präsentieren, die möglichen Wunschdaten dabei sind ebenfalls das Wochenende 5./6. September oder das am 12./13. September.

"Schön, das nun zu wissen"

Für Alex Ninkovic, Trainer des A-Kreisligisten SC Lippetal, kommt das nicht überraschend. „Ein bisschen waren ja alle schon davon ausgegangen“, sagt er. „Aber es ist natürlich schön, dass wir nun wissen, wann es losgehen wird.“ Um die Vorbereitung nicht zu lang werden zu lassen, startet der SCL jetzt am 19. Juli ins Training. Allerdings übt Ninkovic auch Kritik: „Der Verband sollte eher klären, wie das mit der Begrenzung auf 30 Mann für ein Spiel läuft, statt sich um die Zuschauer zu kümmern. Ich müsste sonst jede Woche einigen Jungs absagen.“ 

Die Staffeleinteilung will der FLVW auf überkreislicher Ebene in der nächsten Woche angehen. Dabei wird es wohl zu einigen Überraschungen kommen, schließlich sind durch den Corona-Abbruch deutlich mehr Teams aufgestiegen als ursprünglich geplant. Ibou Mbaye, Trainer des Bezirksligisten SVW Soest, rechnet aber dennoch mit zahlreichen Derbys für sein Team. „Da kommen wir wohl nicht drumherum“, sagt er. „Für das Umfeld sind solche Spiele toll, aber ich habe viel Respekt davor.“ Gerade die Emotionalität mache die Nachbarschaftsduelle so besonders, und da sieht Mbaye noch Lernbedarf bei seiner jungen Truppe. 

Echthausen gibt den Ausschlag

Auf Kreisebene dürfte die Einteilung dagegen klar sein. So werden in der A-Liga 17 Mannschaften an den Start gehen, in der C-Liga werden es 13 sein. Unklarheit herrscht jedoch noch in der B- und D-Liga. Diese hängt mit dem TuS Echthausen zusammen. Der Absteiger aus der A-Liga will nämlich nicht in der B-, sondern viel lieber in der C-Liga kicken. „Wir haben eben nicht mehr so viele Leute“, begründet das Geschäftsführer Dennis Frohne. Daher will die Mannschaft von Neu-Trainer Sascha Palzhoff gerne eine Klasse tiefer ran. Das geht nach Verbandsregeln aber nicht, weshalb der TuS nun die Wahl hat, entweder doch in der B-Liga zu starten oder in der D-Liga wieder ganz von unten anzufangen. „In die D-Liga wollen wir aber auf keinen Fall“, sagt Frohne. Eine endgültige Entscheidung sei diesbezüglich aber noch nicht gefallen. Erst wenn das geschehen ist, ist klar, ob in der B-Liga 17 oder 18 Mannschaften um Punkte kämpfen und ob die D-Liga 16 oder 17 Teams hat. In der untersten Kreisklasse haben sich zur neuen Saison einige komplett neue Mannschaften angemeldet. Neben Scheidingen III und Borgeln II stellt Wickede eine Vierte.

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