Fußball Bezirksliga 7

RW Westönnen gewinnt schwieriges Spiel gegen TuS Freckenhorst 2:0

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Steffen Topp setzt sich in dieser Szene durch. Westönnen gewann 3:1 gegen Freckenhorst.

Westönnen – In einem packenden Spiel hatte RW Westönnen das glücklichere Ende für sich. 3:1 stand es am Ende. Doch so eindeutig, wie das Ergebnis scheint, war der Spielverlauf nicht.

Die Gäste vom TuS Freckenhorst spielten mit, blieben immer gefährlich, haderten aber mit ihrer Chancenverwertung.

Den Westönnern gelang hingegen ein Sonntagstor. Freckenhorsts Torhüter Michael Micke blockte im Strafraum einen Ball ab, der im hohen Bogen zu Westönnens Stefan Schwarze flog. Der zog einfach mal ab und schoss den Ball in hohem Bogen aus 35 Metern direkt unter die Latte. „Ich glaube, er weiß selber nicht, wie er den verwandelt hat“, mutmaßte Freckenhorsts Trainer Christian Franz-Pohlmann. „Das Tor hat den Westönnern natürlich Auftrieb gegeben.“

Doch dieser Auftrieb war schnell verflogen, denn Freckenhorst fand ins Spiel. Während die Westönner meist auf lange Bälle setzten, kombinierten sich die Gäste durch das Mittelfeld und erspielten sich gefährliche Situationen. Mehrfach liefen sie alleine aufs Tor zu. Nermin Bahonjic schoss den Ball aus mittlerer Distanz an die Latte. „In der ersten Halbzeit haben wir gar nicht stattgefunden“, so Westönnens Trainer Christoph Linstaedt.

Fußball-Bezirksliga 7: RW Westönnen - TuS Freckenhorst 3:1

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit drückte Freckenhorst, doch es war Westönnens Michael Heinz, der nach einem Ballverlust der Gäste schneller schaltete und das Leder zum 2:0 in die Maschen schoss. Infolgedessen entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Westönnen scheiterte noch einmal an der Latte und Keeper Brylka vereitelte diverse Freckenhorster Gelegenheiten. Kurz vor Schluss schnappte sich Westönnens Eschmann den Ball im Strafraum und erhöhte auf 3:0. Wenig später erzielte Schange den Freckenhorster Ehrentreffer. Sein Distanzschuss schlug unhaltbar im Winkel ein, doch für eine Aufholjagd war es da bereits zu spät.

„Am Ende gewinnt der, der mehr Tore schießt“, so Linstaedt, „heute haben wir einen Favoriten geschlagen.“

Statistik

Tabelle

RWW: Brylka, Schneider, Bettenbrock (83. Treese), Topp, Schwarze (82. Franke), Heinz, Clarysse, Schumacher (76. Risse), Kaulmann, Luig (55. Eschmann), Nicolai.

TuS: Micke, Simon, Bonin (75. Krolikowski), Schubert (75. Unland), Schange, Jöcker, Jaspert, Bahonjic, Saygili (80. Karayaz), Tünte, Mattews.

Tore: 1:0 Schwarze 88.), 2:0 Heinz (51.), 3:0 Eschmann (90.), 3:1 Schange (90.+3).

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