Aufstiegsrunde zur Landesliga

RW Westönnen mit aller  Seelenruhe in das nächste K.-o.-Spiel

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Lockeres Traben stand beim Dienstagstraining von RW Westönnen auf dem Programm. Donnerstag steht schon das nächste K.-o.-Spiel an.

Westönnen – Den SV Ottfingen (2:0) und den VfB Schloss Holte (3:1 n.V) hat RW Westönnen auf dem Weg in die Landesliga bereits geschlagen. Von zwölf Vizemeistern der Bezirksligen sind im Rennen um einen Aufstiegsplatz noch vier im Rennen.

Mit dabei RW Westönnen, das mit einer unglaublichen Energie-Leistung das Halbfinale erreicht hat. Heute um 19 Uhr gastieren die Rot-Weißen auf dem Kunstrasen der TSG-Kampfbahn in Rheda und spielen gegen den FC Bad Oeynhausen, Vizemeister der Bezirksliga 1. 

Während der Westönner Gegner eine sehr starke Hinrunde spielte und erst im letzten Saisonspiel mit der einzigen Niederlage vom ersten Platz verdrängt wurde, ist Westönnen erst kurz vor der Winterpause ins Rollen gekommen. Bad Oeynhausen hat eine sehr starke Abwehr, die nur 15 Gegentreffer in 30 Spielen kassierte, dafür haben die Westönner einen torhungrigen Sturm mit inzwischen weit über 100 Saisontreffern. 

Beim Abschlusstraining am Bahndamm waren zwei Physiotherapeuten stark beschäftigt. Die Spieler gaben sich die Kabinenklinke in die Hand. Zudem wurden einige tempoarme Runden gedreht um die Muskulatur zu lockern. Leichte Ballspiele auf engem Raum mit wenig Kontakten oder leichte Torschussübungen – die Spieler hatten Spaß, es wurde viel gelacht. Die Stimmung beim Training schien gelöst und locker, von Anspannung (noch) keine Spur. Dabei waren nicht alle Spieler vor Ort, zwei, drei waren beruflich verhindert oder wollten sich schonen. 

„Wir haben zwei Spiele gewonnen, die viel Kraft gekostet haben. Heute ist Regeneration angesagt. Dann werde ich schauen, wer fit ist und danach das Team aufstellen. Viel verändern müssen wir nicht, vielleicht etwas verschieben“, strahlt der ebenfalls angeschlagene Spielertrainer Christoph Linstaedt eine Seelenruhe aus. 

Schwarze, Schumacher, Heinz, Topcu und der Trainer sind angeschlagen, Eschmann laboriert an einem Muskelfaserriss, Bettenbrock wird nicht spielen können und zu allem Übel ist Sezer Toy aufgrund der 5. Gelben Karte gesperrt. „Einige Spieler werden trotz Beschwerden auf die Zähne beißen, wir werden elf gute Spieler in der Startelf haben und auch die Bank wird ordentlich bestückt sein“, glaubt Linstaedt an sein Team.

„Fußball können beide Mannschaften spielen, da bin ich sicher, der Willen wird eine große Rolle spielen“, sagt Linstaedt, das auch der Kopf zum Fußball gehört. Zudem hofft der Trainer erneut auf eine tolle Unterstützung der zahlreichen Westönner Fans. Gestern gab es noch wenige Restplätze im Bus, der gegen 17.15 Uhr vom Sportplatz abfährt.

Live-Ticker

Vom Spiel in Rheda-Wiedenbrück berichten wir wieder ausführlich online auf unserem Portal: soester-anzeiger.de

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