Werler "Sechs-Stunden-Lauf"  ein "Fest für die Läufer"

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100 Läufer gingen um 10 Uhr am Samstag im Stadtwald auf die Strecke – mit Sicherheitsabstand, zeitversetzt und zunächst mit Maske.

Werl – Die zweite Auflage des „Sechs-Stunden-Laufs“ im Werler Stadtwald war trotz Covid 19 ein voller Erfolg. Die 100 Startplätze waren schnell ausgebucht, wie es Organisator Michael Ziemba mitteilte. „Nachdem klar war, dass wir trotz Corona den Lauf ausrichten dürfen, waren die Startplätze schnell vergriffen“, freute sich der Werler.

Normalerweise fehlen bei einem angemeldeten Teilnehmerfeld rund zehn Prozent der Läufer. Nicht so am Samstag im Stadtwald. Die Sportler sehnten sich nach der langen Zwangspause mal wieder nach einem Wettbewerb und gingen mit vollem Engagement auf die Strecke. Nach der ersten Runde wechselte der Werler Michael Osterburg, der für Marathon-Club Soest an den Start geht, seine Schuhe. Er hatte als Ziel, die sechs Stunden durch zu laufen und testete zu Beginn die Schuhe, die für den Untergrund am besten geeignet sind. 

Schon nach der ersten Runde über 7,5 Kilometer war der Werler von der Strecke und dem Event begeistert. „Der Wald ist für Lauf heute in einem super Zustand und die Strecke ist sehr abwechslungsreich“, so Ausdauerläufer Osterburg. Sein Ziel, die sechs Stunden durchzuhalten, hat er mit seiner Bestleistung von 45 Kilometern am Stück aufgestellt.

 „Der Kurs war sehr schön. Richtung Wickede gab es sonnige Abschnitte. Mit hat es sehr gut gefallen“, so der Soester Malte Zyprian. Er belegte mit sieben Runden und 52,5 Kilometern den siebten Platz. Andreas Bartel und Gülcin Simon waren aus Krefeld angereist. Zum ersten Mal nahmen sie an dem Lauf teil. „Freunde haben uns drauf aufmerksam gemacht und so ein Lauf ist deutlich schöner als nur auf Asphalt zu laufen“, berichtet die Krefelderin.

Auch eine Wohltätigkeitsveranstaltung

 Michael Ziemba und seine Freundin Naina-Christin Ehwein richteten den Wohltätigkeitslauf zum zweiten Mal aus. „Wir wollen damit Institutionen in Soest und Werl unterstützen“, berichtet der Organisator. „Mit dem Lauf wollten wir unseren Freunden die schöne Laufstrecke im Werler Stadtwald zeigen und daraus ist jetzt ein sportliche Veranstaltung geworden“, freut er sich. 

Anspruchsvolle Strecke

Die beiden Werler Ultraläufer haben eine anspruchsvolle Strecke ausgewählt. Die 7,5 Kilometer-Strecke ging über Wald- und Wiesenwege und ein kurzes Stück Asphalt. Fast 140 Höhenmeter mussten bei zwei Anstiegen bewältigt werden.

 „Das Sportliche soll bei unseren Event nicht so im Vordergrund stehen. Das soll ein Fest für die Läufer sein“, erklärt Michael Ziemba. Für die Aktiven gabe es drei Verpflegungsstationen mit Snacks und Getränken. In den sechs Stunden konnte jeder Teilnehmer so viel Runden laufen, wie er wollte und schaffte. Das Hygiene-Konzept stellte für die Ausrichter kein großes Problem dar. Jeder Sportler hatte einen eigenen Becher, auf der seine Startnummer stand. „Wir wollen den Lauf jetzt jedes Jahr machen“, so Michael Ziemba. Es siegte Christian Kroll vom Harzer Ultra Running Team. Bei den Frauen belegte Andrea Pfister vom LT MG-Volksgarten den ersten Platz.

6-Stunden-Lauf im Werler Stadtwald

Die Ergebnisse: Männer: 1. Christian Kroll (8 Runden, 62,5 Kilometer; Harzer Ultra Running Team), 2. Markus Thonemann (8 Runden, 60 km; Warburger SV), 3. Daniel Steinbach (8 Runden, 60 km; Endorphinjunkies Dortmund)...; 7. Malte Zyprian (7 Runden, 52,5 km; Marathon Soest), 19. Michael Osterburg (6 Runden, 45 km; Marathon Soest), 40. Henrik Klingelmann (4 Runden, 32,5 km; Marathon Soest) – Frauen: 1. Andrea Pfister (8 Runden, 60 km; LT MG Volksgarten), 2. Evi Lotockyi (7 Runden, 55 km), 3. Tanja Niedick (7 Runden, 52,5 km – Team Erdinger Alkoholfrei), 37. Sabine Martin Rosin (4 Runden, 30 km, Marathon Soest), 45. Sylvia Radojewski (3 Runden, 22,5 km ; LG Deiringsen), 47. Petra Franken (2 Runden , 15 km; Marathon Soest).

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