Netzwerktreffen beim KSB

Weibliche Führungskräfte erwünscht

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Nach der Begrüßung durch Sabine Homann (3. v. l.), Geschäftsführerin des Kreissportbundes Soest, stand für die Teilnehmerinnen der Workshop mit Diplom-Pädagogin und Coach Kerstin Peren (rechts) auf dem Programm.

Kreis Soest – Nur rund eine Handvoll Frauen steht derzeit an der Spitze eines Vereins im Kreis Soest und das soll sich ändern.

„Wir möchten Frauen Mut machen, selbst die Verantwortung in einem Verein oder Verband zu übernehmen“, sagte Sabine Homann, Geschäftsführerin des Kreissportbundes (KSB) Soest zu Beginn des „1. Netzwerktreffens Frauen im Sport“, zu dem der KSB in die Tagungsstätte der Evangelischen Frauenhilfe in Soest eingeladen hatte. 

Der Frauenanteil in den Führungspositionen aller Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes NRW liegt unter zehn Prozent. Mit der „Führungsoffensive – Frauen im Sport“ soll dieser Anteil gesteigert werden. Nach der großen Resonanz der Netzwerktreffen und Coachings auf Landesebene sind seit diesem Jahr auch die Kreis- und Stadtsportbünde gefragt. 

Bei der Auftaktveranstaltung in Soest ging es daher nicht nur darum, Frauen darin zu bestärken, selbst eine Führungsrolle zu übernehmen, sondern auch darum, gemeinsam mit engagierten und gleichgesinnten Frauen ein Netzwerk aufzubauen. „Die meisten Männer haben ein gutes Netzwerk, kennen hier jemanden, der sich mit Finanzen auskennt, und dort jemanden, den sie bei anderen Themen fragen können“, so Sabine Homann, „Frauen tun sich bei dieser Art des Netzwerkens leider manchmal noch etwas schwer.“ 

Der Netzwerkgedanke ist daher bei den regelmäßigen Treffen ebenso wichtig wie das Coaching zu verschiedenen Themen. Die nächste Veranstaltung dieser Reihe wird am 7. Oktober stattfinden und das Thema Kommunikation haben. „Dann wird es beispielsweise darum gehen, wie man gut kommuniziert und richtig mit Kritik umgeht sowie welche weiteren Herausforderungen es im Bereich der Kommunikation gibt“, sagt Kerstin Peren. Die Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Psychologie arbeitet unter anderem als Coach und hat die Teilnehmerinnen beim 1. Netzwerktreffen über verschiedene Führungsstile und -elemente informiert und ihnen bei verschiedenen Übungen gezeigt, dass es durchaus Spaß machen kann, Verantwortung zu übernehmen und eine Führungsrolle innezuhaben. 

Weitere zwei Workshops sind für das kommende Jahr geplant. Dabei werden das „Zeit- und Selbstmanagement“ sowie das „Stressmanagement“ thematisiert. Wer die Auftaktveranstaltung verpasst haben sollte, aber an dem Thema „Frauen in Führung“ oder den weiteren Netzwerktreffen interessiert ist, kann sich bei Sabine Homann vom KSB unter 02921/3193150 oder per Mail melden: sabine.homann@ksb-soest.de.

Von Gabi Bender

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