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Warsteiner Masters: So lief die Zwischenrunde in Bad Sassendorf

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Von: Thomas Müller

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Warsteiner Masters: Halle Bad Sassendorf
SF Ostinghausen belegte den 2. Platz. © Thorsten Hoffmann

So lief die Zwischenrunde in Bad Sassendorf - heimische Teams sind weit vorne dabei.

Bad Sassendorf – Der Nachwuchs des Profi-Clubs SC Verl hat die Vorrundenhalle in Bad Sassendorf gewonnen. Die Talente des Drittligisten setzten sich in einem dramatischen Finale nach Verlängerung mit 8:5 gegen die Sportfreunde Ostinghausen durch. Dritter wurde der gastgebende BV Bad Sassendorf, Vierter die Mannschaft des SV Westfalia Soest.

„Mit ein bisschen Glück hätten wir sie packen können“, sagte SFO-Trainer Julian Bober, der dem Sieger aber auch fair gratulierte: „Verl war schon die beste Mannschaft. Von zehn Spielen gegen sie verlieren wir wahrscheinlich sieben und einmal schaffen wir es in die Verlängerung.“ Dieses eine Mal war offensichtlich das Finale, in dem die Sportfreunde nah dran waren am Sieg. Wie es auch laufen kann, erlebten sie im letzten Hauptrunden-Spiel. Da gewann Verl das Duell der bislang ungeschlagenen Mannschaften mit 6:0.

Die Sportfreunde mussten anschließend in die Trostrunde, in der sie in einem unterhaltsamen Gemeinde-Derby den BVS endgültig aus dem Turnier warfen. Dabei blieb SFO-Keeper Koch ohne Gegentor, obwohl seine Mannschaft drei Zeitstrafen abzubrummen hatte. Sein persönliches Sahnehäubchen war sein Treffer in Unterzahl per Abschlag ins leere BVS-Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 beim 3:0-Erfolg.

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Der BVS hatte als Dritter das Ticket für die Lucky-Loser-Runde schon sicher, wohin es auch SFO nach der Finalniederlage führt. Platz drei sicherte sich Sassendorf vorab durch einen 4:1-Erfolg gegen den Landesligisten SVW Soest, der mit einer Mischung aus erster Mannschaft und A-Jugendlichen angetreten war, einziger Spieler über 20 war Yasin Toy. Doch auch die Soester spielten zusammengewürfelt ein gutes Turnier. „Hallenfußball macht Spaß, die Stimmung und Organisation waren gut. Die Jungs konnten was für ihre Widerstandsfähigkeit tun“, sagte Dustin Hamel, dessen Team als eines der vier besten Vierten auch in der Lucky-Loser-Runde starten darf.

In der Runde zuvor hatte der BVS schon den SV Völlinghausen ausgeschaltet, der erfolgreichste B-Ligist der Halle. „Top, wir haben alles gegeben, wir sind leider etwas ärgerlich ausgeschieden“, sagte SVV-Trainer Heiko Schremmer. Sowohl gegen Sassendorf als auch in der ersten Runde gegen Soest sei mehr drin gewesen.

Einen guten Auftritt zeigte auch der fünfte heimische Vertreter in der K.-o.-Phase der Zwischenrunde: Der SC Neuengeseke. Der hatte sich erst über die „Quali“ sein Ticket verdienen müssen. Dann ging es im ersten Spiel gleich gegen den SC Verl. „Wir haben das gut gemacht, eine gute Leistung gezeigt beim 0:2“, sagte Trainer Pietro Peters. Die Beine seien nach dem Samstag und der Quali-Runde irgendwann schwer. Das habe man auch beim Aus nach Verlängerung gegen Hemer gespürt.

In der Quali hängen blieb der SuS Günne, der sich im ersten Spiel gegen Neuengeseke nach 2:0-Führung einer guten Ausgangssituation beraubte. „Trotzdem haben wir unser Ziel erreicht: Wir wollten Spaß haben, keiner sollte sich verletzen“, sagte SuS-Trainer Jörg Fischer.

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