7. Crosslauf in Welver

Vielseitiges Rennen auf eisigem Boden

Welver - Der Wald rund um die Welveraner Bördehalle wurde am Sonntag wieder zum Schauplatz einer besonderen sportlichen Herausforderung. Mehr als 200 Aktive nahmen am 7. Crosslauf des TV Flerke teil, trotzten Hindernissen, gefrorenem Boden und eisigen Temperaturen.

Die Läufer mussten sich auf wechselnde Bedingungen einstellen. Waren die Hindernisse zu Anfang noch hart gefroren, wurden manche mit der Zeit weicher und schlammig. Besonders der „höchste Berg Welvers“, ein 3,50 Meter hoher Erdhügel, den die Läufer überwinden mussten, brachte einige Sportler ins Rutschen. Die Strecke erhielt von den Läufern viel Lob.

„Sie hatte ein paar coole Elemente“, sagte Simon Mautes, der Erstplatzierte über 13 000 Meter. „Ich fand es schön, dass es so viele Kurven gab und es immer auf und ab ging.“ Mautes hatte nicht erwartet, dass er der Schnellste über die längste Distanz werden würde, immerhin war es sein erster Crosslauf. Sonst laufe er Gebirgsläufe, daher sei es vom Untergrund her so gewesen, wie er es gewohnt sei. Auf dem zweiten Platz landete Christof Marquardt von der LG Deiringsen. 

„Es war anspruchsvoll, man muss konzentriert bleiben“, fasste er sein Erfolgsrezept zusammen. „Wir haben vom kalten Wetter und dem gefrorenen Boden profitiert. Ich bin selten so sauber durch einen Crosslauf gekommen“, so der Lokalmatador.

„Die Strecke war super“, so Nicole Schaffland, die schnellste Frau über 7 800 Meter. „Zwar war der gefrorene Boden für die Füße anstrengend, aber dafür gab es keinen Matsch.“ Die Organisatoren hatten für jedes Alter und jeden Leistungsgrad eine Herausforderung parat. Die Starter konnten eine (2 600 Meter), drei (7 800) oder fünf Runden (13 000 Meter) laufen. Manche besonders Motivierten traten gleich zweimal an, liefen erst die kurze, dann die lange Strecke.

Die jüngsten Crossläufer in den Altersklassen U8 bis U14 bewältigten 1 550 Meter. Da dominierten die Brüder Marlon (U12) und Julian (U10) Grewing. Sie belegten nicht nur den ersten Platz ihrer Altersstufe, es war auch niemand über die 1 550 Meter schneller als die Fußballer des TuS Ampen. Die ließen sich auch nicht von Missgeschicken wie einem Sturz in den Graben oder einem umgeknickten Fußgelenk aufhalten. Auch bei den Mädchen lief ein Geschwisterpaar ganz vorne mit. Hannah (U12) und Kiera (U14) Morris wurden beide Schnellste in ihrer Altersklasse. Hannah war sogar das schnellste Mädchen von allen. Dass sie laufen können, beweisen die Schwestern bei den TriKids des TV Flerke. Beim Triathlon macht ihnen natürlich das Laufen am meisten Spaß

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